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Unternehmer gegen Solarpflicht

Eine der größten Solaranlagen Deutschlands steht in Muggensturm - und soll abgebaut werden

In Muggensturm im Kreis Rastatt wird rechnerisch mehr Strom produziert, als die 6.200 Einwohner verbrauchen. Der Grund liegt auf dem Dach der Spedition Hartmann: Solarunternehmer Zeno Fleck hat hier mit seiner Firma Tauber-Solar eine der größten Solaranlagen in Süddeutschland errichtet.

Eine der größten zusammenhängenden Flächen: Die Spedition Hartmann hat die Dächer an Tauber-Solar vermietet. Die Module produzieren so viel Strom, wie ihn durchschnittlich etwa 2.800 Menschen im Jahr verbrauchen. Foto: Tanja Mori Monteiro

Es klingt fast romantisch, wenn Zeno Fleck von der ersten Begegnung mit einem Gewerbedach erzählt. Es war im Jahr 2006, als er von seinem Auto aus auf der Autobahn A5 das Dach der Spedition Hartmann in Muggensturm erblickt. Es ist flach, es liegt in der Rheinebene in einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands, und es ist riesig.

„So eine schöne Dachfläche, die gibt’s nicht oft“, schwärmt der Solarunternehmer noch heute. Die sollte es sein. Denn auch die Statik passt - von hundert Flächen seien nur zwei oder drei überhaupt für den Aufbau von Solarmodulen geeignet. „Für mich war das die Fläche schlechthin.“ Und die Zeiten, sie waren goldene für Solarunternehmer - damals.

Der Solarunternehmer Fleck aus Tauberbischofsheim unterbreitet dem Muggensturmer Spediteur Hartmann also den Vorschlag, ihm aufs Dach zu steigen. Hartmann willigt ein und vermietet die 70.000 Quadratmeter – für wie viel, verrät Fleck nicht. Sicher ist aber: In Muggensturm entsteht eine der damals größten Solaranlagen Deutschlands.

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