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Durchsuchungsaktion

Ermittlungsaktion wegen des Verdachts der Kinderpornografie im Südwesten

Die Polizei hat 42 Personen identifiziert, die sich Zugang zu Kinderpornographie verschafft haben. Die Durchsuchungsaktion betraf vor allem den Norden Baden-Württembergs.

Die Polizei war mit über 80 Beamten im Einsatz. Foto: Roland Weihrauch/dpa/Symbolbild

Mit einer großangelegten Durchsuchungsaktion im Norden Baden-Württembergs sind Ermittler wegen des Verdachts der Verbreitung von kinderpornografischem Material vorgegangen. Bei 33 Durchsuchungen identifizierte die Polizei am Dienstag 42 Menschen, die sich oder anderen Zugang zu Abbildungen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs verschafft haben sollen, wie die Ermittlungsbehörden am Dienstag bekanntgaben. An den Ermittlungen sind die Staatsanwaltschaften Mosbach, Heilbronn, Ellwangen sowie das Polizeipräsidium Heilbronn beteiligt.

Mehr als 80 Polizisten im Einsatz

Die Beschuldigten kommen den Angaben nach aus dem Hohenlohekreis, dem Neckar-Odenwald-Kreis sowie dem Main-Tauber-Kreis. Mehr als 80 Polizisten waren an den Durchsuchungen beteiligt. Sie stellten zahlreiche Beweismittel, vor allem Smartphones, Computer und Speichermedien, sicher. Neun Beschuldigte traf die Polizei bei den Durchsuchungen zunächst nicht an. Die Ermittlungen insbesondere zur Auswertung des umfangreichen Beweismaterials dauern an.

Das Polizeipräsidium Heilbronn hat bereits im Frühjahr dieses Jahres eine 13-köpfige Ermittlungsgruppe zur Bekämpfung von Straftaten im Bereich Kinder- und Jugendpornografie gebildet. Die Beamten haben demnach bereits mehr als 350 Fälle bearbeitet und mehr als 80 Objekte durchsucht.

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