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Abelio-Krise

Vereinbarung steht: Abellio fährt vorerst in Baden-Württemberg weiter

Züge des angeschlagenen Bahnunternehmens Abellio können in Baden-Württemberg vorerst weiterfahren. Das Land und das Unternehmen einigten sich auf eine Fortführungsvereinbarung, die bis zum Jahresende läuft, wie das Verkehrsministerium und Abellio am Freitag gemeinsam in Stuttgart mitteilten. Der Bahnbetrieb sei mit dieser Abmachung gesichert.

Das Tochterunternehmen der Abellio Transport Holding hofft auf eine langfristige Lösung. (Symbolbild) Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Abellio, eine Tochter der niederländischen Staatsbahn, steckt in finanziellen Schwierigkeiten und befindet sich seit Juni in einem Schutzschirmverfahren, also einer Sanierung im Rahmen des Insolvenzrechts.

Suche nach langfristiger Lösung

Abellio Rail Baden-Württemberg befährt Strecken im Bereich Stuttgart und Neckartal. Das Unternehmen und das Ministerium teilten weiter mit, sie wollten nun eine langfristige Lösung suchen, die über das Jahresende hinausreicht.

Abellio hat nach eigenen Angaben rund 3100 Beschäftigte in Deutschland. Seine 52 Zuglinien fahren vor allem in Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Baden-Württemberg. In Sachsen-Anhalt und Thüringen hatte es bereits Mitte des Monats eine Vereinbarung für einen Weiterbetrieb bis 2030 gegeben.

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