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Nach Hochwasser

Puppe in Flut-Gebiet gefunden - Helfer suchen Besitzer

Als ein Flut-Helfer die Puppe an der Ahr entdeckt, ist sie vom Wasser gezeichnet. Gereinigt und mit frisch gewaschenem Strampler soll sie nun an die „Puppen-Mutti“ oder den „Puppen-Vati“ zurückgehen.

„Ich konnte sie nicht einfach da liegenlassen“, erzählt Michael Schulze von den Maltesern - er hat die Puppe im Flutgebiet entdeckt. Foto: Michael Schulze/Malteser Hilfsdienst/dpa

„Puppen-Mutti“ oder „Puppen-Vati“ gesucht: Ein Helfer hat im Flut-Katastrophengebiet an der Ahr in Rheinland-Pfalz eine Puppe gefunden und nun wird nach der Besitzerin oder dem Besitzer gesucht.

Auch die Polizei in Koblenz hilft bei der Suche mit und verbreitete die Geschichte auf Twitter und Facebook. Der Aufruf sei auf eine große Resonanz gestoßen, sagte ein Sprecher der Polizei in Koblenz. Noch sei aber keine „Puppen-Mutti“ ausfindig gemacht worden.

Der Polizei zufolge hatte ein Helfer der Malteser aus dem niedersächsischen Georgsmarienhütte die Puppe in einem Gebüsch in Dernau an der Ahr entdeckt. Dabei handelte es sich um Michael Schulze, Zugführer des dortigen Malteser Hilfsdienstes. Er sei mit Kollegen auf einem rund 30-stündigen Einsatz in Dernau gewesen, dabei habe er am 31. Juli die Puppe gefunden.

„Sie war arg mitgenommen“

„Ich konnte sie nicht einfach da liegenlassen“, erzählte Schulze der Deutschen Presse-Agentur. Er sei selbst Vater und wisse, wie Kinder an Kuscheltieren oder Puppen hängen könnten.

Die Puppe sei dann im Auto der Malteser mitgefahren. „Sie war arg mitgenommen“, sagte Schulze. Nach seiner Rückkehr nach Niedersachsen habe er sie einige Tage später gereinigt, seine Schwiegermutter habe den Strampler der Puppe gewaschen.

Er kündigte an: Wenn der Besitzer der Puppe bekannt sei, wolle er sie nicht einfach zurückschicken, sondern persönlich übergeben.

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