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Rad-Klassiker

Van Aert gewinnt Strade Bianche - Schachmann Dritter

Maximilian Schachmann (2.v.r.) zeigte ein starkes Rennen in der Toskana. Foto: Fabio Ferrari/Lapresse via ZUMA Press/dpa

Radprofi Maximilian Schachmann hat den Sieg bei der 14. Auflage des italienischen Schotterrennens Strade Bianche knapp verpasst. Der 26 Jahre alte deutsche Meister vom Team Bora-hansgrohe zeigte eine starke Leistung und kam nach 184 Kilometern rund um Siena als Dritter ins Ziel.

Den Sieg beim ersten WorldTour-Rennen nach über vier Monaten Corona-Zwangspause feierte der Belgier Wout Van Aert vor Davide Formolo aus Italien. Der gebürtige Berliner Schachmann fuhr bei dem Rennen, das wegen der Corona-Krise vom 7. März verschoben wurde, lange Zeit in der Spitzengruppe - trotz Temperaturen von bis zu 40 Grad im Schatten und 63 Streckenkilometern über die staubigen Schotterstraßen der Toskana.

Rund 13 Kilometer vor dem Ziel musste der diesjährige Sieger der Traditionsrundfahrt Paris-Nizza aber den ehemaligen Cross-Weltmeister Van Aert ziehen lassen. Im Sprint um Platz zwei unterlag Schachmann seinem früheren Teamkollegen Formolo.

Der Klassiker Strade Bianche war der Auftakt eines Mammutprogramms in der WorldTour. In 101 Tagen sollen alle großen Radrennen absolviert werden. Die Tour de France findet vom 29. August bis 20. September statt.

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