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Verdächtiger ermittelt

Mann soll verbrannten Koran vor Moschee in Maulbronn geworfen haben

Gleich zweimal soll einen Mann einen Koran angezündet und vor eine Moschee im Enzkreis geworfen haben. Nun kamen die Ermittler ihm auf die Schliche.

ein Koran
Ein Mann soll einen Koran angezündet und in Maulbronn vor eine Moschee geworfen haben. Foto: Ameer Al-Mohammedawi/dpa

Ein Mann soll in den vergangenen Monaten zweimal einen Koran angezündet und vor die Moschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) in Maulbronn geworfen haben.

Der 50 Jahre alte Deutsche wurde bei seiner zweiten Tat am 15. Oktober nach Auskunft der Staatsanwaltschaft in Karlsruhe durch Überwachungskameras aufgenommen. Auf den Videoaufnahmen war das Kennzeichen des mutmaßlichen Fahrzeugs des Täters erkennbar.

Ein erstes Verfahren wurde noch eingestellt

Die erste Tat war am 8. Juli 2023 erfolgt. Aus einem fahrenden Fahrzeug wurde ein teilweise verbrannter Koran auf das Gelände der Moschee in Maulbronn geworfen.

Ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wegen Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen wurde nach dem ersten Fall eingestellt, da kein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte.

Nun die neuen Erkenntnisse nach der zweiten Tat. Das Motiv sei noch unklar, hieß es von den Ermittlern.

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