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Blumen als Weihnachtsschmuck

Blumenhändler Güngor Sebe kommt seit 25 Jahren auf den Ettlinger Wochenmarkt

Blumen für das Wohlbefinden: Seit einem Vierteljahrhundert verkauft Güngör Sebe Florales auf dem Markt. Was geht in der Adventszeit besonders gut?

Nicht nur Weihnachtssterne gefragt: Seit 25 Jahren hat Güngor Sebe einen Blumenstand auf dem Ettlinger Wochenmarkt Foto: Werner Bentz

Tannenduft und Kerzenschein, leise knistert der Kamin. Alle Jahre wieder – im Advent wird den Menschen warm ums Herz. Mit liebevollen Adventsgestecken und stimmungsvollen Kränzen sorgen sie für wohlige Stimmung in der Vorweihnachtszeit.

Jetzt kurz vor Weihnachten ist auf dem Ettlinger Wochenmarkt vieles schon ausgerichtet auf Weihnachtsschmuck. Seit 25 Jahren steht dort Blumenverkäufer Güngör Sebe. Er ist der Chef des Standes und verkauft mit Petra Wiesner weihnachtlich Florales aller Art bis hin zum kleinen Christbaum.

Weihnachtssterne und Christrosen gehen gut

In den Tagen vor Weihnachten gehen die Weihnachtssterne sehr gut, vor allem weil es nicht so kalt ist. Über fünf Grad ist optimal, Kälte vertragen die Weihnachtssterne, die ja sehr dekorativ sind, nicht. Das Highlight sind aber in diesem Jahr Christrosen in verschiedenen Größen. Die Christrose wird auch Schneerose oder Nieswurz genannt und begeistert im Winter mit ihren eleganten weißen Blüten. Sie sind überall ein Blickfang. Die wiederum, so Sebe und Wiesner, sind winterhart und lieben Kälte.

Auffallend ist aus seiner Sicht, dass die Menschen viel Geld für Einzelstücke ausgeben, die liebevoll handwerklich gefertigt sind. Die Menschen geben gerne Geld „für das Wohlbefinden der Seele“ anderer aus. Aber auch bei sich selbst sparen die Leute, wenn es um Florales geht, nicht. Dieses Jahr im Trend vor Weihnachten sind Wachsamaryllis.

Nicht selten sind die Rittersterne, wie sie richtigerweise heißen, in wunderschöne Gestecke oder sogar auch in nett dekorierte Gläser eingebettet. „Die Menschen sind von den Pflanzen angetan, weil sie pflegeleicht sind und nichts getan werden muss, damit sie aufblühen“, meint Sebe.

Gerne stellten die Menschen sie in Verbindung mit einer kleinen Kerze auf ihren Wohnzimmertisch. Gefragt sind auf dem Wochenmarkt auch kleine mit Wachs überzogene Tännchen, die bringen, so Sebe, die Menschen hauptsächlich auf die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen. Dahin bringen auch viele Käufer ihre bei Sebe erworbenen Christrosen, um vielleicht ihre Hoffnung zum Ausdruck zu bringen, dass im christlichen Sinne sich erfüllt, was das alte Lied „Es ist ein Ros’ entsprungen“ verspricht.

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