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Ergänzung des bestehenden Angebots

Drei neue Standorte in Malsch für Mitfahrerbänke

Blau und gelb angestrichen sind die neuen Mitfahrerbänke, die die Gemeinde Malsch demnächst im Kernort und in Völkersbach aufstellen lassen will. Wer dort Platz nimmt, signalisiert: Ich möchte mitgenommen werden.

Platz für Mitfahrer: Wer von Sulzbach in den Kernort Malsch kommen möchte, kann hier in der Ortsmitte auf einer Bank Platz nehmen. Foto: Julia Trauden

Bislang sind sie nur durch Schilder markiert, künftig sollen die Mitfahrerbänke in Malsch zusätzlich durch ihre Farbgebung auffallen. In den Malscher Farben Blau und Gelb gestrichen sollen sie im Laufe des Monats an mehreren Standorten im Kernort, Sulzbach und Völkersbach aufgestellt werden, beziehungsweise alte Bänke ersetzen. Zu den bestehenden drei Standorten kommen drei neue hinzu, wie der Technische Ausschuss in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat.

Insgesamt sechs Standorte

Die neuen Standorte sind in Malsch in der Waldprechtsstraße auf der angedachten Parkfläche neben der Bäckerei Neff sowie in Völkersbach am Dorfplatz unterhalb der Feuerwehr und in der Albtalstraße gegenüber des ehemaligen Gasthauses Lamm. Sie ergänzen die seit 2019 eingerichteten Mitfahrerbänke in der Beethovenstraße (Haltestelle Mozartstraße) und in der Waldprechtsstraße (Nähe Mühlenplatz) im Kernort sowie an der Ortsverwaltung in Sulzbach.

Das Konzept der Mitfahrerbänke ist einfach: Wer zum Beispiel von Sulzbach nach Malsch kommen möchte, um dort einzukaufen, kann auf der Bank in der Ortsmitte Platz nehmen. Damit signalisiert er vorbeifahrenden Autos, dass er mitgenommen werden möchte.

In Malsch kann der Mitfahrer dann später ebenfalls auf einer Mitfahrerbank Platz nehmen, um nach Sulzbach zurückzukommen. Jede Mitfahrerbank hat eine vorgeschriebene Fahrtrichtung und ein Pendant am Zielort, um wieder zum Startort zurückzukommen. Der Zielort ist auf dem Schild vermerkt, das neben den Bänken steht.

Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln

Die Mitfahrerbänke sollen als Ergänzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln dienen, erklärt die Gemeindeverwaltung in der Vorlage, die sie im Technischen Ausschuss präsentierte. Die Standorte seien mit den Ortschaftsräten abgestimmt worden, könnten sich im Laufe der Zeit aber auch noch ändern. Man starte nun zunächst in eine Versuchsphase. Die Kosten für die Aufstellung der Bänke, beziehungsweise neuer Schilder liegen für die Gemeinde bei 3.600 Euro – kalkuliert wird mit etwa 600 Euro pro Bank und Schild.

Die Schaffung der Mitfahrerbänke war ein Anliegen der Freien Wähler in Malsch gewesen, ein entsprechender Antrag war vom Gemeinderat im Frühjahr 2018 befürwortet worden. Bis dann die ersten Bänke tatsächlich aufgestellt wurden, dauerte es jedoch bis ins Jahr 2019.

„Ich bin froh, dass es weiter geht, es geht voran“, sagte Freie-Wähler-Fraktionschef Markus Bechler zum Beschluss im Ausschuss. Skeptischer äußerte sich Manfred Schwarz (CDU), der sich nicht sicher ist, ob die Bänke gut genutzt werden. Er favorisiere die Anruflinientaxis, die ebenfalls als Zusatzangebot zum ÖPNV dienen.

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