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Nicht nur wegen Corona-Beschränkungen

Mit dem Sportzentrum Palermo schließt in Ettlingen eine Institution

Eine Ära geht zu Ende: das Sportzentrum Palermo in Ettlingen schließt. Alfredo und Doris Palermo haben den eng mit dem Zentrum verbundenen Judo Club zu internationalen Erfolgen geführt. Für das „Aus“ gibt es verschiedene Gründe.

So sehen Sieger aus: Alfredo Palermo und seine Bundesliga-Judoka 2012. Jetzt macht er mit dem Sportzentrum Palermo Schluss. Foto: Judo Club

„Wir müssen ab dem 2. November unser Studio wieder schließen. Wir sehen keine weitere Zukunft und werden deshalb ganz schließen.“ Die Nachricht vom Ende des Sportzentrums Palermo in der Ettlinger Dieselstraße sorgte, kaum dass diese Sätze auf der Homepage publiziert waren, für Aufregung und Betroffenheit unter Sportlern und Sympathisanten.

Doris Palermo, die das Zentrum vor Jahrzehnten zusammen mit ihrem Mann Alfredo aufgebaut hatte, sagte den BNN, die Entscheidung sei „aus verschiedenen Gründen gefallen“. Zum einen wegen der anhaltenden Corona-Krise, die den Fitnessbereich jetzt „zum zweiten Mal trifft“, zum anderen aber auch, „weil wir viel Geld in das Gebäude hätten investieren müssen.“

Sie sei jetzt 66 Jahre alt, ihr Mann 76, „da macht man so etwas nicht mehr“. Aus der Familie sei niemand bereit, die Nachfolge anzutreten, deshalb „müssen wir uns schweren Herzens verabschieden.“ Mitarbeiter und Trainer seien informiert.

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