Skip to main content

Traditions-Friseur gibt auf

Statt Haarschnitte werden im Salon Ettlingen-West künftig Versicherungen verkauft

Martin Buchfink sieht für sich keine Perspektive. Der Friseurmeister beklagt, dass seine Branche vom Staat regelrecht in die Schwarzarbeit getrieben werde.

Rollos bleiben unten: Haare werden im Lindenweg in Ettlingen-West nicht mehr geschnitten - auch wenn der Lockdown im März rum ist. Foto: Werner Bentz

Das Wort „Opfer“ hört Martin Buchfink über sich selbst nicht gerne. Schließlich ist er selbstständiger Unternehmer, führt als Friseurmeister seit 2010 erfolgreich einen 1949 gegründeten Familienbetrieb weiter.

In Zusammenhang mit Corona lässt er das Wort „Opfer“ aber gelten und sagt: „Der zweite Lockdown ist der Grund, dass ich in Ettlingen aufgebe.“ Eigentlich wollte Buchfink den gleichnamigen Salon im Lindenweg nach Jahren als Franchisebetrieb 2021 wieder persönlich führen.

Dafür plante er erkleckliche Investitionen in die eigene Immobilie. Denn der Standort im Westen der Stadt sei gut. „Ein höherer fünfstelliger Betrag wäre das geworden“, erzählt er den BNN.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang