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Neue Zeiten

Immer wieder im Dezember: KVV ändert am kommenden Wochenende den Fahrplan

Ab dem 13. Dezember gelten mitunter neue Abfahrtszeiten im Gebiet des Karlsruher Verkehrsverbundes. Unverändert bleibt jedoch der Tramverkehr der Stadt Karlsruhe, zumindest bis die Kombilösung in Betrieb geht.

Der KVV-Fahrplan wird am 13. Dezember geändert. Auf mehreren Verbindungen wird es dann neue Abfahrtszeiten geben. Foto: Andrea Fabry

Es ist inzwischen zur vorweihnachtlichen Tradition geworden: Jedes Jahr macht der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) am zweiten Sonntag im Dezember aus Alt Neu. Kurz bevor das Jahr zu Ende ist, gibt es am 13. Dezember im Bus und Bahnverkehr den großen Fahrplanwechsel. Europaweit nehmen Verkehrsunternehmen dann Anpassungen vor, optimieren Anschlüsse, passen Linienverläufe an oder setzen neue Angebote um. Unverändert bleibt im KVV-Gebiet dieses Mal jedoch der Trambahnverkehr. Sie fahren vorerst wie gewohnt weiter, bis die Kombilösung sowie die Inbetriebnahme des Stadtbahntunnels in Karlsruhe im kommenden Jahr folgen.

Der Fahrplanwechsel sei ein hochkomplexer Prozess, sagt KVV-Sprecher Nicolas Lutterbach. Bei konzeptionellen Änderungen zum Beispiel im Busverkehr betrage der Vorlauf bis zu zwei Jahre. Bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) habe die Planungsphase für den jetzigen Fahrplanwechsel bereits vor rund 14 Monaten begonnen.

Fahrgäste geben Rückmeldung und werden gehört

Viele Änderungen betreffen den Stadtbahnverkehr der AVG. Hier liege der Fokus darauf, durch verschiedene Optimierungen das Angebot zu verbessern und auf einzelnen Linien durch weitere Fahrzeuge die Fahrgast-Kapazitäten zu erhöhen, insbesondere im Berufs- und Schülerverkehr, erklärt Lutterbach. Schwerpunkt beim diesjährigen Fahrplanwechsel waren die Linien S31/S32 mit einer Verdichtung im Berufsverkehr mit Ziel Karlsruhe Hauptbahnhof, die Linien S51/S52 mit Anpassungen im Schüler- und Berufsverkehr und die Linie S71 mit einem Spätverkehr zwischen Karlsruhe und Achern.

„Bei der S71 haben wir Rückmeldungen von Fahrgästen erhalten, dass die Fahrtenverteilung im Zusammenspiel mit dem Regionalexpress seit dem vergangenen Jahr ungünstig ist“, so Lutterbach. Langwierige Abstimmungen mit der Deutsche Bahn als Infrastrukturbetreiber gehören dazu.

Anschlüsse in Bruchsal gehen verloren

Bei der Linie S1/S11 werden künftig aufgrund hoher Auslastung samstags- und sonntagnachmittags einige Züge um einen zweiten Wagen verstärkt. Die Anschlüsse in Bruchsal zwischen der Linie S4 von und nach Mannheim sowie der S31/S32 gehen am Nachmittag größtenteils verloren, teilt die KVV mit. Grund hierfür seien verlängerte Fahrzeiten infolge von Einschränkungen bei einem Bahnübergang südlich von Bruchsal. Die Reisekette zwischen Karlsruhe und Mannheim bleibe jedoch gewährleistet.

Die bisherige Linie S9 wird zum Fahrplanwechsel in S34 umbenannt. Damit soll eine mögliche Verwechslung mit der neuen Linie S9 der S-Bahn Rhein-Neckar, welche ebenfalls im KVV-Bereich fahren wird, ausgeschlossen werden. Diese stellte den KVV vor eine Herausforderung, so Lutterbach. Die Fahrzeiten der Buslinien 125, 128 und 195 mussten speziell auf die neue Linie abgestimmt werden.

Auch bei weiteren zahlreichen Buslinien treten in wenigen Tagen Änderungen in Kraft. Diese zielen besonders darauf, die Anschlüsse an den Bahnverkehr zu optimieren, die Stabilität des Fahrplans zu verbessern und die Kapazitäten zu erhöhen, so die KVV. Auch hier stehen der Pendler- sowie der Schülerverkehr im Vordergrund.

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