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Drei Jahre und zwei Monate Jugendstrafe

20-Jähriger wegen wilder Verfolgungsjagd durch halb Karlsruhe verurteilt

Ein 19-Jähriger musste sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und verbotenen Kfz-Rennens verantworten. Er war im Juni 2020 mit einem Auto ohne Kennzeichen und Versicherung im Stadtgebiet unterwegs und hat diverse Polizeiwagen ausgebremst, bedrängt und abgehängt.

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild

„Das Gericht hat mein Plädoyer nicht verstanden“, war die erste, offenbar enttäuschte Reaktion von Rechtsanwalt Christoph Goll auf das Urteil des Jugendschöffengerichts beim Amtsgericht Karlsruhe gegen einen am Freitag 20 Jahre alt gewordenen jungen Mann. Berufsrichter Steffen Bauerschmidt und die beiden Schöffen schickten den Mann für drei Jahre und zwei Monate in ein Jugendgefängnis und beziehen dabei eine 18-monatige Jugendstrafe des Amtsgerichts mit ein, gegen deren Bewährungsauflagen er verstoßen hatte.

Das Gericht ist bei dieser Urteilsfindung weitgehend Staatsanwalt Fabian Schür gefolgt, der drei Jahre und sechs Monate Jugendstrafe gefordert hatte, während die Vertreterin der Jugendgerichtshilfe dafür plädiert hatte, dem jungen Mann angesichts einer abzusehenden positiven Entwicklung die Möglichkeit einer Vorbewährung einzuräumen. Dies hatte auch Anwalt Goll so gesehen und sich dafür ausgesprochen, die Jugendstrafe auf sieben Monate zu begrenzen.

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