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Krise beim DAV

Beim Alpenverein in Karlsruhe gibt es wieder Zoff

Der Rücktritt des zweiten Vorsitzenden sorgt bei der Sektion Karlsruhe des Deutschen Alpenvereins für Unruhe. Für die 9.000 Mitglieder ist das ein Déjà-vu.

Zankapfel: Um die Sanierung der Langtalereckhütte ist im Karlsruher DAV erneut ein Streit entbrannt. Foto: DAV

Die Sektion Karlsruhe des Deutschen Alpenvereins kommt auch während der Corona-Krise nicht zur Ruhe. Kurz vor einem virtuellen Infoabend für alle Mitglieder am Montag, 14. Dezember, hat der stellvertretende Vereinsvorsitzende Clemens Appel mit sofortiger Wirkung seinen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt. Als Grund für seine Entscheidung führt Appel „unüberbrückbare Differenzen“ mit dem Vereinsvorsitzenden Peter Zeisberger an.

Erst im April 2019 hatten die damalige Vereinsvorsitzende Susanne Schätzle und Hüttenwart Domenico Tagliamonte wegen eines schwelenden Streits mit Zeisberger das Handtuch geworfen. Im Jahr des 150-jährigen Bestehens der Karlsruher DAV-Sektion wollte der Vorsitzende eigentlich einen Neuanfang starten. Doch nun endet auch das Jubiläumsjahr im mitgliederstärksten Karlsruher Sportverein mit einer Personaldebatte.

Wie bereits bei den Rücktritten vor eineinhalb Jahren gehen die Meinungen auch dieses Mal wegen der überfälligen Sanierung der vereinseigenen Langtalereckhütte im österreichischen Ötztal auseinander. Die Zusammenarbeit mit Zeisberger sei bei diesem Thema schon immer „sehr zäh“ gewesen, sagt Appel im Gespräch mit den BNN. Dieses Mal habe der Vereinsvorsitzende den Bogen allerdings überspannt und ihn als „irregeleitet und fachlich inkompetent“ bezeichnet.

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