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Click&Collect

Einkaufen per Click&Collect in Karlsruhe: Ein Stück gefühlte Normalität

Online bestellen, aber im Ladengeschäft abholen – das ist „Click&Collect“, das ist Einkaufen in der Corona-Pandemie. Auch größere Geschäfte in der Karlsruher Innenstadt greifen nun darauf zurück.

Click&Collect: Bestellte Ware kann - wie hier bei Papier Fischer - in vielen Geschäften abgeholt werden. Foto: Jörg Donecker

Melitta Büchner-Schöpf, couragierte Chefin des 1899 gegründeten Traditionsmodehauses Schöpf am Marktplatz, ist ebenso entrüstet wie entsetzt. „Unser Unternehmen ist durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Jahrelang haben wir uns wacker an vorderster Kombi-Baustellenfront geschlagen und mit viel Engagement überlebt. Nie haben wir, nie habe ich einen Mitarbeiter entlassen. Nie haben wir irgendwelche Unterstützung erbeten und gebraucht. Und nun hängen 37 treue, teilweise seit vielen Jahrzehnten bei mir beschäftigte Angestellte am seidenen Faden – weil die zugesagten Hilfen einfach nicht eintreffen.“

„Kein Euro angekommen“

Für sieben Monate seien die Corona-Hilfen jetzt beantragt, sämtliche bürokratischen Anforderungen dafür mehr als erfüllt worden – „und bisher ist kein einziger Euro angekommen“.

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