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Geldverdienst und Zeitvertreib

Flaschensammler in Karlsruhe: „Eine andere Art von Spazierengehen“

Sie bleiben an Müll- und Altglascontainern stehen, stecken den Arm hinein und wühlen – Pfandsammler verwandeln achtlos weggeworfene Dosen und Flaschen in bares Geld. Wie geht es den Flaschensammlern in der Pandemie?

Früher war Günther Frey Hausmeister in den Kasernenanlagen der Nordstadt. Schon in den 90er-Jahren ist er unter die Flaschensammler gegangen. Foto: Stefan Jehle

Früher war Günther Frey Hausmeister in den Kasernenanlagen der Karlsruher Nordstadt. Schon in den 90er-Jahren ist er unter die Flaschensammler gegangen. In den einstigen US-Kasernen waren es damals die achtlos weggeworfene Flaschen und Dosen, die ihn ärgerten. Später machte er eine Freizeitbeschäftigung daraus. „Da habe ich ein bissle was zu tun“, sagt Frey, der nach dem Tod der Mutter alleine lebt. Flaschensammeln – das gibt ihm auch eine Struktur für den Tag.

Frey passt dabei in kein Klischee. Das Sammeln von Pfandbehältern, so sagt er, sei für ihn „eine andere Art von Spazierengehen“. Damit komme er raus, und schnell mal mit anderen Leuten ins Gespräch. Das getauschte Pfandgeld landet bei ihm im Sparschwein, das er einmal im Monat leert.

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