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Lehrer suspendiert

Freie Waldorfschule Karlsruhe zieht Konsequenzen aus Querdenker-Affäre

Die mutmaßliche Nähe von Karlsruher Waldorfpädagogen zur verschwörungstheoretischen Querdenker-Szene hat zwei Schulen zum Handeln veranlasst.

In der Kritik: Der Bund der Freien Waldorfschulen will das Engagement eines Lehrers der Freien Waldorfschule Karlsruhe in der Querdenker-Szene untersuchen. Foto: Jörg Donecker

Die Freie Waldorfschule Karlsruhe hat sich dem Druck von Eltern gebeugt und eine Klassenlehrerin wegen des zu laxen Umgangs mit den Hygieneregeln freigestellt. Außerdem wurde ein Lehrer, der bei einer Querdenken-Demonstration und im Unterricht verschwörungstheoretische Thesen verbreitete, zwei Monate vor seinem Renteneintritt vom Dienst suspendiert.

Wie die Schulführung den Eltern in einem internen Schreiben, das den BNN vorliegt, mitteilte, hätten in den vergangenen Wochen Eltern, Schüler und Lehrer gleich mehrfach den Umgang der Lehrerin mit den von der Landesregierung erlassenen Hygienemaßnehmen kritisiert. Weil sich die Klassenlehrerin in Gesprächen mit der Schulführung offenbar wenig einsichtig zeigte, habe man sich zu einer Freistellung entschlossen.

Der Lehrer war bereits kurz nach seinem Auftritt bei einer Querdenken-Demonstration Ende September in Karlsruhe, bei der er die Corona-Pandemie verharmlost hatte, suspendiert, kurz darauf aber wieder im Unterricht eingesetzt worden.

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