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Synchronstudio „The Kitchen”

In Karlsruhe bekommen internationale Filmschauspieler ihre Stimme

Israelische Filmgesichter, badische Theaterstimmen: Das Karlsruher Studio synchronisiert internationale Kinofilme wie die Agentenkomödie „Mossad”. Dabei kommt es nicht nur auf den Abgleich der Mundbewegungen an.

Alles in die Stimme legen: Sprecherin und Sängerin Sabrina D’Andrea in einer Sprecherkabine des Karlsruher Synchronstudios „The Kitchen”. Foto: Bernadette Fink

Was wären Robert DeNiro ohne Christian Brückner, Bruce Willis ohne Manfred Lehmann oder Ben Kingsley ohne den leider schon verstorbenen Peter Matic? Immer noch große Stars. Aber deutschen Kinogängern weniger markant im Ohr.

Filmsynchronisation macht nicht nur eine Handlung über Sprachgrenzen hinweg verständlich. Sie wird oft auch zu einem prägenden Bestandteil des Films. Der Karlsruher Andreas Köhler sagt: „Es ist die Kunst, eine Illusion zu erzeugen - die Illusion, dass die Stimme, die ich höre, zu dem Gesicht gehört, das ich sehe, obwohl sie das gar nicht tut.”

Synchronisiert werden Werbespots, TV-Serien und Computerspiele. Aber als Königsdisziplin gilt nach wie vor der Kinofilm. Und damit kann nun auch das von Köhler geleitete Studio „The Kitchen Germany” aufwarten: An diesem Freitag wird im Karlsruher Kino Schauburg die israelische Agentenkomödie „Mossad” gezeigt - in Anwesenheit des Studiochefs und einiger Synchronsprecher.

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