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„Sanfte Landung“ geplant

Karlsruher Sportverein SG Siemens muss Namen ändern - weil der Konzern die Förderung einstellt

Der Konzern Siemens steigt aus der Förderung des gleichnamigen Karlsruher Sportvereins aus. Das Logo mit dem Schriftzug „SG Siemens“ gehört bald der Vergangenheit an.

Bald wird hier ein anderer Name auf der Tafel stehen: Die SG Siemens muss ihren Namen ändern. Foto: Jörg Donecker

Noch schmückt das Logo mit dem Schriftzug „SG Siemens“ den Eingangsbereich des Vereins an der Hertzstraße 23, wo der Verein seit 1963 zu Hause ist. Das wird sich aber in der Jahreshauptversammlung, die für den 29. Januar kommenden Jahres geplant ist, ändern. Der Name „Siemens“ muss aus dem Vereinsnamen gestrichen werden, denn der Konzern hat sich schon mit Datum vom 1. September 2020 offiziell als Namensgeber und Sponsor zurückgezogen, wie Peter Seyfert, der erste Vorstand des Vereins, den BNN bestätigte.

Überraschend kam dieser Schritt nicht, wie Seyfert sagt. Seit drei Jahren gibt es Gespräche über einen möglichen Ausstieg des Konzerns aus dem Verein, der aus der 1951 von Siemens-Mitarbeitern gegründeten „Betriebssportgruppe Siemens“ hervorging, die seinerzeit beim Karlsruher Fußballverein (KFV) eine erste Heimstatt fand. 1961 wurde von der Stadt Karlsruhe ein geeignetes Gelände in Erbpacht erworben und 1963 die „Sportgemeinschaft Siemens Karlsruhe“ als eigener Verein gegründet. Dieser wird bis heute von der Siemens AG finanziell unterstützt. Nach Informationen dieser Zeitung mit rund 200 000 Euro im Jahr.

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