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Möbelviertel an der Durlacher Allee

Neues Verkehrskonzept in Karlsruhe: Mit Bus und Bahn, Rad und Auto zu Ikea

Den für Ikea umgebauten Straßen im Möbelviertel steht der Elchtest bevor. Dabei setzten die Stadt Karlsruhe und der Möbelriese bei der Ikea-Filiale auch auf Lastenrad und Straßenbahn als Transportmittel. Ein Gutachten geht von einer erheblichen Mehrbelastung auf der Durlacher Allee aus.

Passend zu Karlsruhe: Ikea lockt mit seiner blau-weißen Fassade. An der 54. Filiale des Möbelriesen in Deutschland prangen die Farben des Karlsruher SC, kombiniert mit denen der schwedischen Flagge im Firmenlogo. Foto: Peter Sandbiller

Vor 15 Jahren wollte Karlsruhe Ikea nicht haben. Zu wenig Steuern und zu viel Verkehr hieß es damals in einer noch ganz anders als heute vom Auto bestimmten Stadtpolitik.

Längst hat man umgesteuert: Der Elch ist höchst willkommen und erlangt gar eine Niederlassung direkt am Cityrand und nicht auf der grünen Wiese. Nur noch ein wenige Tage und die Sehnsucht der Ikea-Kundschaft in Stadt und Region wird gesättigt: In der Stadt, die auf das Fahrrad und die Straßenbahn als Mobilitätsalternative zum Kraftfahrzeug setzt, macht der Möbelriese am 24. September mit rund zwei Monaten Verspätung eine für seine Verhältnisse extra kleine und dabei besonders feine Filiale mit einem ganz besonderen Verkehrskonzept auf.

Der skandinavische Konzern mit globaler Logistik gibt sich ganz ökologisch: Lastenrad und Straßenbahn werden nun auch für den Möbelkauf in Fertigteilkartons oder für Taschen voller Wohnaccessoires als zeitgemäße Transportmittel propagiert. Um den permanenten Stau um das Elchrevier zu verhindern, haben die Stadt und Ikea aber auch mächtig in den Umbau der Straßen für die Autofahrer investiert.

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