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Komplexe Planungsverfahren sorgen für weitere Verzögerungen

Zweite Rheinbrücke in Karlsruhe kommt womöglich erst im nächsten Jahrzehnt

Seit Jahrzehnten dauert die Debatte um die zweite Rheinbrücke bei Karlsruhe. Im Juni 2020 schien mit einem Vergleich der streitenden Parteien die Lösung gefunden. Inzwischen erscheint selbst ein Baubeginn in 2028 noch optimistisch.

Das lange Warten: Eigentlich soll die bisherige Rheinbrücke bei Karlsruhe durch eine zweite Rheinbrücke 1.000 Meter flussabwärts ergänzt werden. Doch aufwendige Planungsprozesse auf beiden Seiten des Rheines machen es immer wahrscheinlicher, dass es in diesem Jahrzehnt nichts mehr wird mit einer neuen Brücke. Foto: Rake Hora

Als sich im Juni 2020 die Stadt Karlsruhe, der BUND und das Land auf einen Vergleich in Sachen Planfeststellungsverfahren zweite Rheinbrücke einigten, war ein jahrelanges Streitthema der Politik in der Region abgeräumt.

Der damalige Vergleich wie das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Koblenz wegen der Planfeststellung auf der rheinland-pfälzischen Seite gaben den Planern aber viele komplexe Aufgaben mit. Die zweite Rheinbrücke soll rund 1.000 Meter von der bisherigen Brücke flussabwärts auf der Höhe des alten Pionierhafens gebaut werden.

Damals war die Rede von einem möglichen Baubeginn 2025. Dies hat sich angesichts zahlreicher ungelöster Fragen deutlich weiter nach hinten geschoben.

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