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Wahlkreis Karlsruhe-Land

FDP-Kandidat Hans-Günther Lohr aus Weingarten möchte das Potenzial der Region fördern

Der FDP-Direktkandidat für den Wahlkreis Karlsruhe Land will ein starkes Ergebnis einfahren. Sein Anliegen: Das Potenzial der Region zu fördern.

Von Weingarten aus möchte er nach Berlin: Hans-Günther Lohr ist Direktkandidat für die FDP im Wahlkreis Karlsruhe-Land. Foto: Patric Kastner

„Nie gab es mehr zu tun“, heißt es auf einem Plakat, das am Ortseingang von Weingarten hängt, wenn man von Grötzingen in den Ort fährt. Darauf zu sehen ist Hans-Günther Lohr, der FDP-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Karlsruhe Land. Und wenn man mit ihm spricht, dann merkt man, was aus seiner Sicht alles zu tun ist und was er will – nämlich ein starkes Ergebnis einfahren.

Stärker als CDU, SPD oder Grüne zu werden, sei ambitioniert, sagt der 51-Jährige. Dass er und CDU-Kandidat Nicolas Zippelius – zwei aus Weingarten – nach Berlin in den Bundestag wollen, habe sich zufällig ergeben, sagt Lohr, der in der Gemeinde FDP-Ortsverbandsvorsitzender ist.

Zippelius habe „großes Potenzial“ räumt er ein, wenngleich Lohr davon ausgeht, dass das Rennen bei dieser Bundestagswahl etwas enger werden könnte.

FDP will stärker werden

Im Wahlkreis sei die FDP traditionell stärker als der Bundesschnitt – diesen Vorsprung möchte der Unternehmer weiter ausbauen. „Ich fühle mich gut unterstützt“, sagt er. „Bereichernd in jeder Hinsicht“, nennt er den Wahlkampf.

„Ich hänge schon an der Region“, betont der 51-Jährige. Er sehe dort Vielfalt, aber auch Leistungsfähigkeit. Lohr betreibt einen Fachhandel für Möbel und Betten in Durlach mit etwa 20 Mitarbeitern. Seit der vergangenen Wahlperiode habe die FDP im Wahlkreis Karlsruhe-Land rund 50 Prozent mehr Mitglieder gewonnen, so der gelernte Betriebstextilwirt.

Job und Wahlkampf unter einen Hut zu bekommen, sei mitunter nicht ganz einfach, sagt er. Dies gehe nur, wenn man Abstriche mache – sowohl beruflich, als auch familiär.

Lohr thematisiert Fachkräftemangel

Wenn das Wochenende zur Entspannung fehle, weil man auf Wahlkampfveranstaltungen ist, dann merke er das schon. Und: „Der Sport kommt momentan definitiv zu kurz.“ Thematisch will sich Lohr für ein, wie er sagt, „vernünftiges Einwanderungsgesetz“ starkmachen.

„Wir haben Fachkräftemangel“, sagt er. Das Thema sei akut. Um diesen in Deutschland zu bekämpfen, schlägt er vor, die Einwanderung nach kanadischem Vorbild – mit einem Punktesystem – zu gestalten. „Soziale Anreize dürfen nicht den Ausschlag geben, nach Deutschland zu kommen“, sagt der 51-Jährige.

Leistungsfähige Unternehmen in der Region

„Wo will Deutschland in Zukunft stehen?“, fragt der Kandidat. In der Corona-Krise habe er als zweifacher Familienvater mitbekommen, wie wenig man in puncto Bildung digitalisiert sei.

Gleichzeitig will er sich dafür einsetzen, den Mittelstand und die Innovationskraft zu stärken. Es gebe sehr viel Potenzial in der Region, beispielsweise Volocopter in Bruchsal. Das Unternehmen könne eine Kraft wie SAP entwickeln. „Wir müssen alles dafür tun, dass solche Unternehmen in der Region bleiben“, betont er. Er wünsche sich, dass die aktuelle Landesregierung sich für Firmen in Baden-Württemberg im Bund starkmache. Lohr möchte, dass das Land sichtbarer im Bund vertreten ist.

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