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Kosten von 7 Millionen

SPD will das 365-Euro-Ticket beim KVV

Dass sich der Kreistag bei seiner Sitzung am 23. Januar mit einer ganzen Reihe von Anträgen beschäftigen muss, steht jetzt schon fest; darunter Anträge, die sich direkt auf den Haushalt des Landkreises auswirken dürften. Schließlich will der Kreistag im Januar den Haushalt 2020 verabschieden.

JOH_5218x Foto: Hora

Dass sich der Kreistag bei seiner Sitzung am 23. Januar mit einer ganzen Reihe von Anträgen beschäftigen muss, steht jetzt schon fest; darunter Anträge, die sich direkt auf den Haushalt des Landkreises auswirken dürften. Schließlich will der Kreistag im Januar den Haushalt 2020 verabschieden. In den Beratungen wird es dann auch um die Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets beim Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) gehen. Einen entsprechenden Antrag stellte die SPD-Kreistagsfraktion.

Von unserem Mitarbeiter Klaus Müller

Darin heißt es: „Der Kreistag des Landkreises Karlsruhe spricht sich in seiner Sitzung am 23. Januar 2020 grundsätzlich für die Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets aus.“ Ein verbilligter öffentlicher Personennahverkehr sei eine „immens wichtige klimapolitische Maßnahme“, die zugleich vielen Haushalten eine „spürbare Verbesserung einbringt“, argumentiert die Kreistags-SPD

Preis und Qualität

Seiner Fraktion gehe es beim Thema öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) nicht um „Preis oder Qualität“, sondern um „Preis und Qualität“, sagte Markus Rupp bei der Sitzung des Verwaltungsausschusses (Kreistag). Die Kosten für die Einführung des besagten Jahrestickets bezifferte er auf von der Kreisverwaltung geschätzte rund sieben Millionen Euro. Das würde etwa einem Anstieg der Kreisumlage um einen Punkt entsprechen.

Zehn Modellprojekte sollen unterstützt werden

Die Chancen für Fördermittel seien zudem gut, zumal die Bundesregierung in ihrem Klimapaket zehn Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV unterstützen wolle.

Zur Erinnerung: Abgesehen von diesem Antrag tut sich derzeit ohnehin einiges, die Tarifstruktur im KVV-Bereich zu vereinfachen. Auf dem Prüfstand steht das bisherige, oftmals schwer nachvollziehbare Wabensystem. Gute Chancen auf eine Realisierung könnte das Modell „Home Zone“ haben. Dabei handelt es sich um eine vom Kunden individuell festgelegte Tarifzone.

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