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Bildung im Fokus

Viele Kinder hinken in der Entwicklung hinterher – der Landkreis Karlsruhe möchte das ändern

25 bis 35 Prozent der Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren haben Entwicklungsprobleme bei Sprache und Sozialverhalten. Der Landkreis möchte das verbessern. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Professor für Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der Evangelischen Hochschule Freiburg, erklärt im BNN-Interview, wie das funktionieren soll.

Frühe Hilfe: Das Gesundheitsamt hat im Rahmen der Vorschuluntersuchungen festgestellt, dass 25 bis 35 Prozent der Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren Entwicklungsverzögerungen beim Sozialverhalten und bei der Sprache haben. Foto: Bernat Armangue/AP/dpa

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Karlsruhe hat im Zuge der Vorschuluntersuchungen festgestellt, dass 25 bis 35 Prozent der Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren Entwicklungsverzögerungen beim Sozialverhalten und bei der Sprache haben. 87 Prozent der Eltern aller untersuchter Kinder hatten generellen Beratungsbedarf zu Gesundheit, Entwicklung und Erziehung.

Nun möchte der Landkreis mit einem Präventionskonzept, Kinder und Eltern möglichst früh erreichen, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Dem Konzept voraus ging eine umfangreiche Bestands- und Bedarfsanalyse, die Klaus Fröhlich-Gildhoff, Professor für Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie an der Evangelischen Hochschule Freiburg, erhob. Im Gespräch mit unserem Redaktionsmitglied Judith Midinet-Horst erklärt er, welches Ziel der Landkreis mit dem Präventionskonzept verfolgt und wie es für mehr Chancengleichheit bei Kindern sorgen kann.

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