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Der Rhein als nasser Nachbar

Menschen in Rheinhausen haben die Hochwassergefahr im Hinterkopf

Die Feuerwehr Rheinhausen hat den Pegels des Rheins ständig im Blick. Nicht ohne Grund: Direkte Anwohner erinnern sich an ein Rheinhausen komplett unter Wasser.

Direkt nebenan: Heinz und Gerda Kraus stehen auf dem Damm direkt hinter ihrem Garten am Dammtor. Die Eheleute erinnern sich noch an das Hochwasser von 1955, damals war der Damm noch niedriger. Foto: Werner Schmidhuber

Der Garten steht unter Wasser, im Keller plätschert es. In Rheinhausen, bei den Häusern, die direkt hinter dem Damm stehen, kann das bei Hochwasser durchaus vorkommen. Die Bewohner müssen mit dieser Gefahr leben.

Erst kürzlich stiegen die Pegel wieder an. In den vergangenen Tagen ist der Wasserstand jedoch wieder um insgesamt 1,50 Meter gesunken. Davor hat die Feuerwehr Rheinhausen diesen täglich, manchmal auch mehrmals am Tag, in Eigeninitiative kontrolliert – die Dammwachen erfolgen unabhängig von Schneefällen.

Dann sind jeweils drei Mann unterwegs, die eine Truppe in Richtung Altlußheim, das andere Trio in Richtung Philippsburg. Besonders in Augenschein genommen wird die Landseite, ob es irgendwo Druckstellen gibt, berichtet Kommandant Hubert Kullmann. „Uns interessiert: Gibt es am Damm ausströmendes Wasser und woher kommt dieses?“

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