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Die Geschichte des Rohrbachtals

Terrassen im Bruchsaler Rohrbachtal: Früher waren hier Felder

Warum sieht man mitten im Wald so viele Terrassen? Das fragte sich Renate Müller immer wieder, wenn sie mit ihrem Mann Wilhelm am südöstlichen Rand des Rohrbachtals bei Bruchsal spazieren ging und schickte ihre Frage an die Badischen Neuesten Nachrichten.

Überreste landwirtschaftlicher Nutzung: Renate Müller - auf dem Foto neben ihrem Ehemann - wundert sich über die eigenartigen Stufen im Wald im Rohrbachtal Foto: Franz Lechner

Seltsame Terassen im Rohrbachtal? Michael Durst, der Leiter der Bruchsaler Forstverwaltung, kennt die Antwort. „Die ältesten Teile des Waldes am südöstlichen Rand des Rohrbachtals sind gerade mal 100 Jahre alt“, berichtet der Forstbeamte. „Die ältesten Bäume dort wurden etwa 1920 gepflanzt.“

Danach habe es immer wieder neue Anpflanzungen gegeben. „In den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurden die letzten Bäume gepflanzt, so dass damals der heute etwa 54 Hektar große Wald entstand“, erklärt Durst.

Früher wurde aber die gesamte Fläche landwirtschaftlich genutzt. Und zwar so, wie es früher im gesamten Kraichgau üblich war. Damals gab es noch nicht die Riesenfelder, die heute die Landwirtschaft bestimmen, sondern viele sehr kleine Ackerflächen, die viele verschiedene Besitzer hatten. „Und die waren meist durch so genannte Stufenraine voneinander getrennt“, erklärt Durst, was es mit den Terrassen im Rohrbachtalwald auf sich hat.

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