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Gisela Kremer erkrankte an Kinderlähmung

Wie das Polio-Virus das ganze Leben einer Bruchsalerin veränderte

Es begann mit Kopfschmerzen, dann kam das Fieber und schließlich die Lähmung. Gisela Kremer erkrankte mit vier Jahren an Kinderlähmung, mehr als zwei Jahre kämpfte sie gegen die Krankheit, die Folgen begleiten sie bis heute.

Heute eine Standard-Impfung: Anfang der 1960er Jahre startete in Deutschland eine große Aufklärungs- und Impfkampagne wegen Polio. Damals waren viele Kinder an Kinderlähmung erkrankt, darunter auch Gisela Kremer. Foto: Nicole Jannarelli

Was wäre, wenn...? Solche Fragen hat sich Gisela Kremer in ihrem Leben auch gestellt. Was wäre, wenn sie nie Kinderlähmung bekommen hätte, wenn die Krankheit nicht so schlimm verlaufen wäre, wenn sie geimpft worden wäre? Natürlich gibt es auf diese Fragen keine Antworten, aber sicher ist: „Die Krankheit prägte mein Leben. Ich weiß nicht, wie ich ohne sie geworden wäre.“

Ihr Haar ist leuchtend rot, ihr Lachen laut, und um einen Spruch ist sie nicht verlegen – Gisela Kremer ist 63 Jahre alt und lebt seit 37 Jahren im Raum Bruchsal. Sie hat zwei Kinder, einen Enkelsohn und steht mitten im Leben. Dass sie dahin, mitten ins Leben, einmal kommen würde, stand nicht immer fest. Kremer musste kämpfen – gegen die körperlichen Folgen der Erkrankung und die seelischen Verletzungen, die sie deswegen erlitten hat.

Auch wegen Polio wurden Impfzentren eingerichtet

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