Nach tödlichen Schüssen in Rot am See
Unter den sechs in Rot am See getöteten Menschen ist auch eine Mitarbeiterin des Ortenau Klinikums in Achern.. | Foto: Tom Weller/dpa

Mutter des mutmaßlichen Täters

Nach Bluttat in Rot am See: Krankenhaus in Achern trauert um Mitarbeiterin

Anzeige

Die Nachricht von der unfassbaren Geschehen in Rot am See hat auch in Achern Trauer und Bestürzung ausgelöst. Eines der Opfer, eine 56-jährige Frau, arbeitete dort im Ortenau Klinikum. Es handelt sich um die Mutter des mutmaßlichen Täters, der am Freitag außer ihr auch seinen Vater sowie weitere vier Verwandte getötet hatte.

Christian Keller (Offenburg), Geschäftsführer des Ortenau Klinikums, zeigte sich „tief bestürzt über den Tod unserer beliebten und geschätzten Mitarbeiterin“. „Wir sind alle gemeinsam in Gedanken bei der Familie und den Angehörigen. Wir können alle diese schreckliche Tragödie immer noch nicht verstehen.“

Zum Thema: Drei der Toten in Rot am See stammen aus Lahr 

Mitarbeiter des Klinikums erschüttert

Die 56-Jährige wohnte in Lahr und arbeitete schon seit vielen Jahren in leitender Funktion am Acherner Klinikum. Sie galt als kompetent, liebevoll und fürsorglich. „Sie war sowohl bei den Patienten als auch bei den Mitarbeitern sehr beliebt“, sagte die Personalratsvorsitzende Franziska Müller.

Weiterlesen: Ermittlungen angelaufen – Viele Fragen nach Schüssen in Rot am See

Die Nachricht vom Tod der 56-Jährigen habe die Kollegen im Klinikum zutiefst erschüttert.  „Wir sind einfach sprachlos“, so Franziska Müller, „und alle fragen sich: Warum?“. Man habe zusammen mit der Klinikleitung entschieden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Hilfe bekommen, wenn die Gesprächsbedarf haben.