Gegen 21.50 Uhr wurde das KISS-Konzert abgebrochen.
Gegen 21.50 Uhr wurde das KISS-Konzert abgebrochen. | Foto: Hora

Unwetter

Gewitter in der Region: Abbruch zahlreicher Veranstaltungen

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Am Samstagabend gab es eine Unwetterwarnung vor Starkregen und Gewitter für die Region. Zahlreiche Veranstaltungen wie etwa das KISS-Konzert auf der Rennbahn Iffezheim oder die Baden-Badener-Sommernächte vor dem Kurhaus Baden-Baden wurden deswegen abgesagt.

Das Konzert der Rockband KISS wurde zuerst unterbrochen und dann nach nur knapp einer Stunde aus Sicherheitsgründen wegen des aufziehenden Unwetters beendet. Auch bei den Baden-Badener-Sommernächten verließen die Besucher gegen 22 Uhr fluchtartig den Platz vor dem Kurhaus.

Da war das Wetter noch gut - KISS-Fans beim Feiern.
Da war das Wetter noch gut – KISS-Fans beim Feiern. | Foto: Hora

Konzertgelände geordnet evakuiert

Nachdem die Einsatzleitung der Feuerwehr auf der Iffezheimer Rennbahn mit Durchsagen das Publikum informierte, haben die Besucher das Konzertgelände verlassen und sich in Schutzräume begeben. Wegen der akuten Gefährdungslage durch das Unwetter war eine Weiterführung des Konzerts nicht möglich und wurde schließlich offiziell abgebrochen. Der Veranstalter Vaddi Concerts lobt die Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte sowie die zügige und geordnete Evakuierung. Zum jetzigen Zeitpunkt kann der Konzertveranstalter noch keine Aussage zum Ticketing machen, heißt es in einer Presseinformation.

Die schönsten Bilder des Konzerts gibt es hier.

 

Massenflucht vor dem Kurhaus Baden-Baden

Besucher der Sommernächte berichten bei Facebook von einer Massenflucht und panischen Schreien. Riesige Schirme seien abgeknickt und zerfleddert, Flaschen und Gläser zertrümmert worden. Auch das Essen sei einfach von den Besuchern auf den Tischen stehen gelassen worden.

Video eines Besuchers

 

Richtig reagiert

„Hätten Sicherheitskräfte und ein Bediensteter nicht zum sofortigen Verlassen der Tische gedrängt, hätte das sehr böse enden können“, lautet die Einschätzung einer Besucherin. Viele der Gäste sind in umliegende Restaurants und Hotels geflüchtet und haben sich dort in Sicherheit gebracht.

BNN/tra