80 Betten für Corona-Patienten könnten in der ehemaligen Karlsruher Paracelsus-Klinik untergebracht werden.
80 Betten für Corona-Patienten könnten in der ehemaligen Karlsruher Paracelsus-Klinik untergebracht werden. | Foto: Archiv/BNN

Sondierungsanfrage liegt vor

Ehemalige Karlsruher Paracelsus-Klinik könnte zur Corona-Station werden

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Wird die ehemalige Paracelsus-Klinik in Durlach während der Corona-Krise wieder für die Unterbringung von Patienten genutzt? Im Herbst 2018 wurde das Krankenhaus mit seiner markanten Terrassenbauweise für 6,5 Millionen Euro von der Immoba Wohnen GmbH gekauft, seither steht das Gebäude leer.

Der Krisenstab der Landesregierung hat nun allerdings eine vorsorgliche Sondierungsanfrage zur Wiederinbetriebnahme mehrerer Krankenhauszimmer in Durlach gestellt, bestätigt Pressesprecherin Martina Schäfer vom zuständigen baden-württembergischen Finanzministerium auf Nachfrage der BNN.

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Wirklicher Bedarf ist noch nicht absehbar

Ob tatsächlich Bedarf an zusätzlichen Krankenhausbetten bestehe, sei zum aktuellen Stand jedoch noch nicht absehbar, so Schäfer weiter. Um im Fall des Falles genügend Betten zu haben, habe die Landesregierung bei Reha-Kliniken und stillgelegten Krankenhäusern wegen möglicher Kapazitäten für die Versorgung von an Covid-19 erkrankten Patienten nachgefragt.

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Möglich wären in der Paracelsus-Klinik 80 Betten für Corona-Patienten

In der ehemaligen Paracelsus-Klinik könne bei Bedarf innerhalb von zwei Wochen Platz für etwa 80 Betten geschaffen werden, teilt Afrim Bajrami von der Immoba mit. „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst“, so Bajrami weiter. Die Immoba will die ehemalige Klinik zu einer Pflegeeinrichtung umbauen. Derzeit wird in dem Gebäude die Elektrik neu verlegt.