ICE und TGV
Beim Generalstreik in Frankreich am Donnerstag, 5. Dezember, sind auch TGV- und ICE-Verbindungen von und nach Deutschland betroffen. | Foto: Maya Vidon

Fernverkehr

Generalstreik in Frankreich trifft auch Zughalte in Karlsruhe

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Ein für Donnerstag, 5. Dezember, angekündigter Generalstreik in Frankreich wirkt sich auch auf den internationalen Zug-Fernverkehr von und nach Frankreich aus. Betroffen sind auch Verbindungen mit Halt in Karlsruhe. Der Streik, zu dem Gewerkschaften in Frankreich aufgerufen haben, soll das öffentliche Leben weitgehend lahmlegen.

Wie die Deutsche Bahn mitteilt, wird am Donnerstag, 5., und Freitag, 6. Dezember mit starken Beeinträchtigungen, Zug- und Haltausfällen gerechnet. Eine Erste Arbeitsniederlegung sei bereits am Mittwoch, 4. Dezember, ab 20 Uhr möglich.Es sei zudem damit zu rechnen, dass der Streik ausgeweitet wird und bis einschließlich Sonntag, 8. Dezember , andauert.

Internationale Verbindungen mit Halt in Karlsruhe vom Streik betroffen

Folgende Verbindungen sind laut Deutscher Bahn betroffen:
ICE- und TGV-Züge Paris Est – Saarbrücken – Mannheim – Frankfurt am Main
TGV-Züge Marseille – Strasbourg – Mannheim – Frankfurt am Main
ICE-/TGV-Züge Stuttgart – Paris Est

Bei den Zügen stünde ein Zwischenhalt in Karlsruhe auf dem Fahrplan.

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Fahrgäste können ihre Tickets bis einschließlich Mittwoch, 11. Dezember, für die gleiche Verbindung kostenfrei auf einen anderen Tag umbuchen oder sich die Kosten erstatten lassen. Reisende, die in Frankreich vom Streik betroffen sind, können ihre Fahrkarte bei jeder Verkaufsstelle der staatlichen Eisenbahngesellschaft Frankreichs (SNCF) kostenfrei auf einen anderen Direktzug derselben Verbindung nach Deutschland umbuchen lassen. Weitere Infos gibt es über die Reiseauskunft der Bahn.

Generalstreik wegen geplanter Rentenreform

Wegen einer geplanten Rentenreform in Frankreich haben mehrere Gewerkschaften einen Generalstreik angekündigt. Dieser soll das öffentliche Leben weitgehend lahmlegen. Auch Angestellte der Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr, der Schulen und Müllabfuhr wollten sich an dem Streik beteiligen.

BNN/dpa