KSC-Coach Alois Schwartz. | Foto: Anderer

Spiel am Montagabend

Karlsruher SC will gegen Erzgebirge Aue keine Gegentore zulassen

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An das letzte Aufeinandertreffen des KSC mit Erzgebirge Aue denken die Fans der Badener nur ungern zurück. Damals, im Mai 2018, verpasste die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz gegen die Fußballer aus dem Erzgebirge den Aufstieg in die 2. Liga. Am Montag trifft der KSC ab 20.30 Uhr erneut auf den Gegner aus Sachsen.

Dieses Mal in der zweiten Liga spielend, soll ein Sieg her.„Die Jungs haben gut gearbeitet und hatten Spaß, waren sehr fokussiert“, erklärte Burak Camoglu: „Das müssen wir am Montag beweisen. “

Platz vier nehmen die von Ex-KSCler Dirk Schuster trainierten Auer ein und haben fünf Siege auf dem Konto. Nicht nur Schuster ist den Karlsruhern aber wohl bekannt: Mit Dennis Kempe, Dimitrij Nazarov sowie Athletik-Trainer Marc Lorius kommen alte Bekannte in den Wildpark.

Djuricin mit Bänderriss

Auch der Karlsruher Athletiktrainer Florian Böckler hatte in dieser Trainingswoche gut zu tun. Lediglich Marco Djuricin (Bänderriss) und Marius Gersbeck fehlten ihm und Schwartz beim Üben.

Wir sind froh, dass wir 21 Tore geschossen haben – da spricht keiner davon.

KSC-Trainer Alois Schwartz

Djuricin wird gegen Aue ausfallen und auch Dirk Carlson kann nicht mit von der Partie sein. Er ist für die luxemburgische Nationalmannschaft abgestellt und ist am Montag bereits unterwegs, erklärt Schwartz, der indes auf ein volles Haus hofft. Aktuell sind rund 11.000 Tickets für die Partie verkauft.

Gelingt das Spiel ohne Gegentor?

Mit Aue komme eine Mannschaft in den Wildpark, die nicht einfach zu bespielen sei und Qualität habe, warnte Schwartz. Der KSC werde auf seine Qualitäten schauen. Und da besonders auch auf die Defensivarbeit. Die Null soll stehen.

Wir müssen besser verteidigen.

Trainer Schwartz

„Wir sind froh, dass wir 21 Tore geschossen haben – da spricht keiner davon“, erklärte Schwartz auf die Gegentore angesprochen: „Das wissen wir, dass wir zu viele Gegentore bekommen. Daran müssen wir arbeiten. Wir müssen besser verteidigen.“ Wie im DFB-Pokal beim 1:0-Sieg gegen Darmstadt, so wünschte es sich Schwartz auch in der Meisterschaft.