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Vom RKI noch nicht anerkannt

Gurgeln statt Würgen: Dieser Arzt aus Baden-Baden setzt auf Corona-Test ohne Abstrich

Sven Gehrke lässt seine Patienten zum Corona-Test gurgeln. Diese Art von Test soll angenehmer sein. Das Verfahren, mit dem der Arzt danach die Proben auswertet, beschreibt er zudem als „hochsensibel“.

Hochsensibles Prozedere: Sven Gehrke wertet im Labor die Proben aus. Seine Vorgehensweise ist noch nicht vom Robert Koch-Institut anerkannt. Das Gesundheitsamt akzeptiert dagegen ein negatives Ergebnis aus seiner Praxis. Foto: Sidney-Marie Schiefer

Ein Rachen- und Nasenabstrich kann eine sehr unangenehme Angelegenheit sein, den Patienten von Sven Gehrke bleibt das Stäbchen beim Corona-Test jedoch erspart. Der Baden-Badener Arzt arbeitet stattdessen mit einem Gurgel-Test, dessen Ergebnisse noch am gleichen Tag vorliegen.

Das Besondere an dieser Methode ist Gehrke zufolge zudem, dass das von ihm angewandte PCR-Verfahren besonders sensibel ist. „Wir nutzen eine PCR, die von der WHO anerkannt ist und haben das Verfahren etwas getunt“, erklärt Gehrke.

Bei einem PCR-Verfahren wird das genetische Material einer Probe mehrmals vervielfältigt und überprüft, ob die gesuchte Gensequenz des Coronavirus vorliegt oder nicht.

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