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Virtuelle Vollmondwanderung

Was bedeutet es für die Menschen, wenn wieder Wölfe in den Wäldern leben? Wildbiologe klärt auf

Normalerweise führt Wildbiologe Peter Sürth seine Zuhörer auf dem Kaltenbronn in die Lebenswelt der Tiere. Am Samstag konnte sein Publikum ihn erstmals virtuell begleiten - auf den Spuren des Wolfs.

Ein Experiment: Zum ersten Mal hat der Wildtierforscher Peter Sürth seine Vollmondwanderung am Kaltenbronn virtuell angeboten. Normalerweise geht er gemeinsam mit den Teilnehmern in den Wald. Foto: Susanne Dürr

Peter Sürth heult mit den Wölfen. Nicht aus Opportunismus, sondern weil er ihre Stimmvielfalt, ihre Sprache, gelernt hat. Auf den Spuren der Lebensweise von Isegrim durchstreifte der Wildtiermanager sieben Jahre die Karpaten in Rumänien. Wie es sich anhört, wenn in der Finsternis der Wälder die Wildtiere im Chor über weite Strecken miteinander kommunizieren, machte Eindruck bei den Teilnehmern des virtuellen Spaziergangs mit Ausgangspunkt am Infozentrum Kaltenbronn in Gernsbach.

Den Weg hat Sürth schon öfter bei seinen Vollmondwanderungen beschritten. Doch am vergangenen Samstag saßen die Teilnehmer zu Hause und begleiteten Sürth virtuell mit ihren Fragen zu Wölfen in die Nacht im Wald. Für Sürth ein Experiment der anderen Art.

Der Nervenkitzel um eine zwar unverhoffte, doch nicht unmögliche Live-Begegnung mit dem Wolf, der seit 2017 hier von sich reden macht, blieb aus. Doch es gelang Sürth, über die Faszination des Märchentiers hinaus spannend Wissen rund um das Raubtier zu vermitteln und die Fragen seiner Zuhörer zu beantworten.

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