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Fünf Tipps

Was hilft im Murgtal gegen den Herbstblues?

Grau, kalt, nass: Die dunkle Zeit des Jahres ist im Anmarsch und die Stimmung geht in den Keller. Was tun, wenn mitsamt den Temperaturen die gute Laune gegen den Nullpunkt sinkt. Gibt es Mittel oder Orte im Murgtal, die helfen, den Herbstblues zu vertrieben?

Schoss Eberstein im warmen Licht der Herbstsonne. Foto: Albrecht Meier

„Es ist doch toll, dass es die vier Jahreszeiten hier gibt“, meint Manfred Kappenberger. „Der Herbst bietet wie jede Jahreszeit eine neue Sichtweise auf die Natur und etwas Besonderes an sich“, betont der 66-Jährige und erinnert sich an eine Reise auf die Philippinen, wo ein Baum gleichzeitig blühte und Früchte trug.

Fan der vier Jahreszeiten: Manfred Kappenberger. Foto: Susanne Dürr

Jeden Tag bei Wind und Wetter 10 Kilometer Wandern ist die Maxime des Gernsbachers, nicht nur um schöne Eindrücke zu sammeln, die dann bei Bedarf abgerufen werden können. „Gut ausgerüstet lässt sich auch der Regen genießen“, so der Rentner.

Cheyenne Braun

„Gute Kindheitserinnerungen helfen gegen den Herbstblues“, meint Cheyenne Braun. Die Studentin lebt zur Zeit in Mannheim. Aufgewachsen ist die 24-Jährige in Gaggenau. Ein Besuch in der Benz Stadt bei der Familie ist für sie immer ein Erlebnis. „Zu sehen, was sich verändert oder nicht verändert hat, ist immer spannend“.

Hält Erinnerungen wach: Cheyenne Braun studiert in Mannheim. Foto: Susanne Dürr

„Mein Lieblingsort in Gaggenau ist der Park, hier hat mir Mama an Ostern Ostereier versteckt und selbst bei kälteren Temperaturen lässt sich auf einer Relaxliege mit einem Buch in der Hand und Blick auf die rauschende Murg im Ohr prima entspannen.

Johannes Schell

„Der Herbst ist eine wunderschöne Jahreszeit zum Wandern, der starke Wind heute hat alle blöden Gedanken im Kopf weggeweht“, erzählt Johannes Schell, der gerade seine Lieblingswanderstrecke im Murgtal, die Murgleiter von Forbach nach Gernsbach, zurückgelegt hat. Dafür schwingt sich der 53-jährige Bauingenieur aus Karlsruhe schon mal in die Straßenbahn ins Murgtal.

Wandert gern im Wind: Johannes Schell kommt extra aus Karlsruhe her. Foto: Susanne Dürr

„Zum Abschluss einer langen Wanderung gibt es noch einen Kaffee und ein Stück Kuchen, quasi als Belohnung. Bei Starkregen gehe ich, um auf andere Gedanken zu kommen, dann schon mal ins Museum oder ins Kino.

Patricia Nikolei

„Wenn vier kleine, fröhliche, Kinder durchs Haus toben, kommt eher kein Herbstblues auf“, erklärt Patricia Nikolei aus Gernsbach im BNN-Gespräch lachend. An stillen, geheimen Orten (die es auch bleiben sollen) rund um die Murg genießt die 37-Jährige schon mal gerne die Ruhe von ihrer Rasselbande, wenn die Sprösslinge in der Schule oder im Kindergarten sind und schaut den Enten zu oder sammelt Kastanien zum Basteln mit den Kindern.

Hat geheime Lieblingsorte: Patricia Nikolei sucht an der Murg Ruhe. Foto: Susanne Dürr

„Fürs kuschelige Zuhause sorgen Blühpflanzen und Kerzen und der Duft von frisch gebackenem Kuchen oder Plätzchen in der trüben Jahreszeit“.

Claudia Schilling

Auch bei schlechtem Wetter rät Claudia Schilling: „Kurz um den Block und die Nase lüften“. Die 50-Jährige läuft gerne zusammen mit ihrem Mann Marcus von ihrem Zuhause in Scheuern los, zu den Obstwiesen in Hilpertsau.

Geht spazieren: Claudia Schilling mag auch entspannende Saunatage. Foto: Susanne Dürr

„Hier hat man einen tollen Blick auf Schloss Eberstein und kann die Farben der Laubbäume und den Duft der reifen Äpfel und Quitten genießen. Mit dem Rad fährt das Paar gern zum Schloss Favorit oder zum Lautenfelsen. „Auch ein Saunatag im Rotherma ist Wellness pur“, so die Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin.

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