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Ehrgeiziger Zeitplan

Mit der Bergbahn zum Hausberg: Baiersbronn plant Hotelprojekt am Stöckerkopf

Bis zur Gartenschau 2025 soll eine Bergbahn vom Tal im Sankenbach hinauf zum Baiersbronner Hausbergs Stöckerkopfs führen. Dort soll das zentrale Gebäude für ein Hotelprojekt entstehen.

Der Stöckerkopf als Hausberg ist vielen Baiersbronner Bürgern „heilig“. Jetzt soll er mit einer Bergbahn und einem Hotelprojekt erschlossen werden. Foto: Hannes Kuhnert

Investoren sind die Brüder Sebastian und Lukas Nafz, die eine Holzbau-Firma in der Nachbarstadt Horb betreiben.

Die beiden Investoren stellten mit Bürgermeister Michael Ruf (Parteilos), Tourismusdirektor Patrick Schreib und einigen Gemeinderäten das Projekt vor. Es soll noch vor der Sommerpause in einer öffentlichen Veranstaltung den Bürgern präsentiert werden. Über die Kosten schweigen sich Gemeinde und Brüder noch aus.

Modernes Gebäude statt Hütte

Die derzeit auf dem Gipfel des Hausbergs von einem Food-Truck bewirtete Glasmännlehütte aus Massivholz soll abgebaut und andernorts wieder errichtet werden. An deren Stelle tritt ein modernes zentrales Gebäude im Hüttenstil mit Restaurants für Wanderer, Tages- und Hotelgäste sowie für die Rezeption des Hotels im Fünf-Sterne-Segment.

Die 21 Chalets sollen verstreut am Berg und im Wald im Schwarzwaldstil errichtet werden. Die Gemeinde greift dabei auf einen bestehenden Bebauungsplan zurück, der noch vor knapp zehn Jahren ein Baumhaus-Projekt ermöglichen sollte. Diese Pläne hatten sich jedoch zerschlagen.

Bergbahn für 40 Personen

Die geplante Bergbahn wird den bisherigen Sessellift ersetzen, dessen Betriebserlaubnis erloschen war und der von der Gemeinde gekauft wurde. Berg- und Talstation werden erneuert. Die Trasse der Bergbahn wird leicht verändert.

Wintersport wird es jedoch am Stöckerkopf künftig nicht mehr geben, informierte Bürgermeister Ruf. Laut Investor Sebastian Nafz ist der Spatenstich für das Projekt im Frühjahr 2025 geplant.

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