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Schwere Körperverletzung in Leimen

Attacke auf Jugendlichen: Kampfhunde werden eingeschläfert

Anfang 2019 hatte ein 17-Jähriger seine beiden Hunde auf einen jungen Fahrradfahrer gehetzt. Der Junge wurde dabei schwer verletzt. Die Tiere wurden jetzt nach einem Beschluss der Polizeihundestaffel und des Veterinäramtes eingeschläfert.

Die Haltung von Listenhunden steht immer wieder in der Kritik. Meist ist das Verhalten der Besitzer schuld an Unfällen und Verletzungen. (Symbolbild) Foto: dpa/Uwe Zucchi

Mehr als ein Jahr nach der fast tödlichen Attacke zweier Kampfhunde auf einen Jugendlichen in Leimen sind die Tiere eingeschläfert worden. Die Entscheidung hatten Experten der Polizeihundestaffel und des Veterinäramtes gefällt, wie die Polizei Mannheim am Mittwoch erklärte. Dies hatte zuerst die „Rhein-Neckar Zeitung“ berichtet.

Zuvor hatte der Bundesgerichtshof nach eigenen Angaben die Revision von zwei der drei im Dezember vergangenen Jahres vom Landgericht Heidelberg Verurteilten als offensichtlich unbegründet abgewiesen. Damit waren der Rüde und die Hündin kein Beweismittel mehr in dem Fall. Nachdem das Tierheim Heidelberg, in dem die nicht vermittelbaren Tiere untergebracht waren, die Stadt Leimen nach dem weiteren Vorgehen gefragt hatte, hat diese laut einem Sprecher das Expertentreffen initiiert.

Im Prozess wurde als Haupttäter im Dezember 2019 ein damals 17-Jähriger zu zweieinhalb Jahren Jugendstrafe wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Er hatte an Pfingsten 2019 die Hunde auf den radelnden Jungen losgelassen. Zwei weitere beteiligte junge Männer waren zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Dagegen hatten sie erfolglos Rechtsmittel eingelegt.

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