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Kritik an Plänen von Kultusministerin Eisenmann

Großer Lehrermangel zum Start des neuen Schuljahres

Trotz Personalnot und Corona-Einschränkungen zeigt sich Kultusministerin Eisenmann zuversichtlich. Opposition und Verbände üben Kritik.

Zeigt sich für das neue Schuljahr optimistisch: Susanne Eisenmann (CDU), Ministerin für Kultus, Jugend und Sport von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Zum Beginn des neuen Schuljahres am Montag herrscht an vielen Schulen im Land weiter große Personalnot. Wie Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) am Donnerstag bekanntgab, konnten landesweit bisher rund 645 Lehrerstellen nicht besetzt werden.

Dies bedeutet zwar eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als zum gleichen Zeitpunkt 790 Posten vakant waren, jedoch bleibt die Versorgung – bei Unterschieden zwischen einzelnen Regionen und Schularten – mangelhaft. Vor allem an Grundschulen herrscht Lehrermangel, hier sind noch 290 Stellen unbesetzt. Dagegen gibt es für einige Fächer an Gymnasien deutlich zu viele Bewerber.

Insgesamt müssen dieses Jahr, vor allem wegen Pensionierungen, 5.920 Lehrerstellen neu besetzt werden. Das Einstellungsverfahren läuft weiter. Eisenmann sagte, ihr Ministerium habe „alle Hebel in Bewegung gesetzt“, um Bewerber zu gewinnen. Unter anderem soll es dieses Jahr deutlich mehr Vertretungslehrer geben.

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