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USA-Besuch

Kretschmann bei Scholz-Länder-Runde aus der Ferne dabei

Der Ministerpräsident Winfried Kretschmann wird sich bei der Runde am Dienstagnachmittag aus den USA zuschalten.

Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen,2.v.l.), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, mit Begleitern aus der Landespolitik.
Foto: Nico Pointner/dpa

Wenn am Dienstag (16:30 Uhr) die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) über das milliardenschwere Entlastungspaket des Bundes beraten, wird Ministerpräsident Winfried Kretschmann physisch knapp 6800 Kilometer entfernt sein.

Trotzdem will er unbedingt an der Runde teilnehmen – und sich zuschalten lassen aus Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania. Kretschmann will in den Verhandlungen auf mehr Geld vom Bund pochen – unter anderem für den Schienen-Nahverkehr der Länder. „Ich hoffe, dass alles technisch und dann politisch klappt.“

Dafür verpasst er den Besuch eines Bosch-Forschungszentrums und eines Unternehmens für autonome Fahrzeuge. Im Anschluss an die Verhandlungen reist der Grünen-Politiker weiter nach Sacramento in Kalifornien.

Kretschmann bereist diese Woche mit einer mehr als 100-köpfigen Delegation die USA. Dort will er für den Südwesten in Pittsburgh und Kalifornien Kontakte knüpfen. Es ist die erste größere Auslandsreise des Regierungschefs seit 2018. Im Mittelpunkt stehen die Themen Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren und die Zukunft der Gesundheitsindustrie.

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