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Kultusministerin nennt Totalausfall von Moodle „Falschmeldung“

Lehrer und Schüler nach dem digitalen Schulstart frustriert: „Und dann ging gar nichts“

Lehrer und Schüler ärgerten sich zum digitalen Schulstart über Probleme mit der Lernplattform Moodle. Zeitweise sei der Unterricht so nicht möglich gewesen. Kultusministerin Susanne Eisenmann will aber nicht von einem Ausfall sprechen.
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„Meine Schüler warten gerade auf mich“, sagt ein Lehrer am Montagmorgen am Telefon verzweifelt. Gerade wäre der digitale Unterrichtsbeginn gewesen, aber das System funktioniert nicht. Sie sehen ihn nicht, er sieht sie nicht, auf dem Bildschirm ist Stillstand. „Ich kann nur alle paar Minuten das System aktualisieren“, sagt er. „So kann ich nicht unterrichten – aber irgendwie müssen wir ja.“

Weitere Lehrer, Schulleiter und Eltern berichteten am Montagmorgen von einem Fehlstart des Fernunterrichts. Die vom Land Baden-Württemberg vorgesehene Lernplattform Moodle sei überlastet und nicht funktionsfähig gewesen, hieß es.

„Mich ärgert das“, sagt Susanne Posselt von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Baden-Württemberg (GEW). Die Karlsruher Lehrerin hatte an ihrer Schule Kollegen im Umgang mit der Plattform Moodle fortgebildet. „Wir haben viel Zeit investiert und waren extrem gut vorbereitet“, berichtet Posselt. „Und dann ging gar nichts.“

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