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4,8 Prozent mehr Lohn

Wanrstreiks im öffentlichen Dienst: Verdi will Bonus für Corona-Helden

Monatelang wurde in der Corona-Krise von Helden des Alltags gesprochen. Jetzt will Verdi-Chef Frank Wernecke testen, wie viel warme Worte und Beifall von Balkonen wirklich wert sind und setzt die Arbeitgeber mit Warnstreiks am Dienstag unter Druck. Verschiedene Stellen im öffentlichen Dienst sind davon betroffen.

Klare Meinung: Klinikmitarbeiter taten deutschlandweit in den vergangenen Tagen ihre Ansichten kund. Ab diesem Dienstag müssen sich Patienten in kommunalen Kliniken darauf einstellen, nicht mehr in vollem Umfang versorgt zu werden. Foto: Fabian Sommer/dpa

Werneke setzt deshalb am Dienstag ungewöhnlich früh für Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst die Arbeitgeber mit Warnstreiks unter Druck. In kommunalen Kliniken müssen sich Patienten darauf einstellen, dass sich nicht mehr in vollem Umfang um sie gekümmert wird. Eltern müssen damit rechnen, dass der städtische Kindergarten geschlossen bleibt.

Das Ziel der Übung: Schwestern und Pfleger in den Krankenhäusern, Erzieherinnen und Erzieher in den Kindergärten und Busfahrer der kommunalen Linien sollen 4,8 Prozent mehr Geld bekommen. Mindestens 150 Euro sollen es pro Monat sein. Verdi kämpft aber nicht nur für die in den vergangenen Monaten viel Gelobten, sondern für insgesamt 2,3 Millionen Beschäftigte bei Städten, Gemeinden und dem Bund.

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