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Freiwilliger Einsatz eines Weinheimer Mediziners

Wenn Ärzte und Kliniken fehlen verhelfen 43 Stufen zu einem neuen Leben

Rund fünf Milliarden Menschen weltweit haben keinen direkten Zugang zu lebensnotwendigen Operationen, der Großteil von ihnen lebt in Entwicklungsländern südlich der Sahara. Diesen Menschen wird auf dem Hospitalschiff der christlichen Organisation Mercy Ships geholfen.

Freude über ein neues Leben: Die Zwillinge Ousseynou und Assane litten unter Fehlstellungen ihrer Beine. Auf dem Hospitalschiff von „Mercy Ships“ wurden die Jungs operiert. Foto: Mercy Ships

Auf den ersten Blick sind Ousseynou und Assane kaum zu unterscheiden. Die dunklen Kulleraugen, das strahlende Lächeln im Gesicht, die Fußballtrikots, die sie als Fans von Bayern München ausweisen. Doch in punkto Charakter sind die fünfjährigen Zwillinge ziemlich unterschiedlich. Ousseynou ist ein kleiner Wirbelwind, offen zu Fremden und ganz schön knitz, Assane ist der ruhigere Part, der sich lieber im Hintergrund hält.

Als die beiden Jungs zur Welt kamen, schien das Glück ihrer Eltern Abdukka und Awa perfekt, doch schon bald zogen dunkle Wolken über der Familie aus dem Senegal auf. Mit jedem Tag, jedem Monat ihres jungen Lebens verformten sich die Beinchen der Buben mehr, Gehen wurde zur Qual, Laufen, Rennen und Toben – wie andere Altersgenossen – zu einem Ding der Unmöglichkeit.

„Es war schrecklich, wir wussten, dass die Nachbarn über die Zwillinge lachten“, berichtet die Mutter, „wir konnten sie ja nicht verstecken und mussten damit leben, dass die Menschen im Dorf uns wie Aussätzige behandelten.“

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