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Von der Unesco geadelt

Reise mit dem Graubündenpass vom ewigen Eis in den zauberhaften Süden

Keine Trasse verbindet den Norden und den Süden auf so wunderbare Weise wie die Bernina und Albulalinie im Schweizer Kanton Graubünden. Es muss nicht der teure Panoramzug sein. Es tut auch der Regionalexpress.

Einmal im Kreis herum: Oberhalb von Brusio im Puschlav überwindet die Berninabahn in einer doppelten Schlaufe von 100 Meter Durchmesser eine ganze Höhenstufe. Das Viadukt ist eines der Wahrzeichen der Strecke. Foto: Mikhailiuk - stock.adobe.com

Die Schaffnerin der Rhätischen Bahn kennt keine Gnade. Mit einem herrischen „Einsteigen bitte“ scheucht sie die Passagiere zurück in den Zug, die den kurzen Halt an der 2.091 Meter hoch gelegen Alp Grüm für einen Fotostopp genutzt haben.

Doch weil der knallrote Regionalexpress eine unfreiwillige Pause auf der Bernina-Passhöhe eingelegt hat, fällt der Halt an dem Stationsgebäude mit der höllisch teuren Restauration und dem himmlischen Panorama etwas kürzer aus – schließlich hält die Bahngesellschaft große Stücke auf Pünktlichkeit.

Nach wenigen Minuten setzt sich der Zug wieder in Bewegung, vollzieht einen fotogenen Halbkreis und schlängelt sich in engen Serpentinen und dunklen Kehrtunnels hinunter ins südlich angehauchte, italienisch sprechende Val Poschiavo.

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