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Interviews gegen das Vergessen

Europäische Kulturtage in Karlsruhe: Simon Strauß stellt multilinguales Stimmarchiv vor

Wie arbeitet man eigentlich an Europa? Und was sind Europazeugen? Fragen wie diese hat der Autor und FAZ-Redakteur Simon Strauß im BNN-Gespräch beantwortet und gibt damit einen Vorgeschmack auf seinen Online-Vortrag bei den EKT.

Arbeitet an Europa: Bestsellerautor Simon Strauß gibt in einem Vortrag bei den Kulturtagen Einblicke in das Projekt das „Europäische Archiv der Stimmen“. Foto: Martin Walz

Kugelschreiberkratzen auf Papier, ein Räuspern. Dann antwortet die österreichische Autorin Hanna Molden auf die Frage der jungen Journalistin Anna Wallner nach ihrer Kindheit.

Lebenserfahrung liegt der 1940 während des Zweiten Weltkrieges geborenen älteren Frau in der dialektal gefärbten, rauen Stimme.

„Ich weiß noch, wie Hunger war“, erzählt sie in der Tonaufnahme. „Und dann plötzlich war die Frage Hunger kein Thema mehr. Und es wurde alles reicher, es wurde alles gepolsterter, es ging immer aufwärts“, so erinnert sie sich an die Entstehung Europas nach Kriegsende.

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