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Erste Transfers für neue Saison

KSC holt Flügelflitzer Goller und Torhüter Kuster

Zwei Neue für den Karlsruher SC: Aus Bremen kommt Benjamin Goller auf Leihbasis, zudem soll der Österreicher Markus Kuster mit Marius Gersbeck um den Platz im Tor kämpfen.

Aus Österreich in den Wildpark: Markus Kuster steht künftig beim Karlsruher SC zwischen den Pfosten Foto: Walter Luger/imago images

Den Rasen und die Baustelle drumherum hat Markus Kuster schon einmal in Augenschein genommen. Die Faust des Österreichers, die dieser beim Fototermin noch gegen die von Oliver Kreuzer drückte, wird im Wildpark schon bald anderweitig zum Einsatz kommen. Der Karlsruher SC präsentierte Kuster, der für den österreichischen Club SV Mattersburg in 152 Bundesliga-Spielen zwischen den Pfosten stand, am Donnerstag als Ersatz für Benjamin Uphoff und klärte damit eine zentrale Personalie bei der Kaderzusammenstellung. Wenige Stunden zuvor hatte der Fußball-Zweitligist die einjährige Leihe von Benjamin Goller vermeldet. Der 21 Jahre alte Flügelspieler kommt vom Bundesligisten Werder Bremen.

Kuster soll mit Gersbeck um die Rolle als Nummer eins kämpfen

„Das sind zwei Positionen, die bei uns Priorität hatten. Ich freue mich, dass die beiden Spieler da sind”, sagte Cheftrainer Christian Eichner, der gerade in Hennef die Abschlussprüfungen für die Fußballlehrer-Lizenz ablegt. Der 26 Jahre alte Kuster soll mit Marius Gersbeck um die Rolle als Nummer eins kämpfen. „Ich hoffe, dass die beiden sich so gegenseitig anstacheln, dass sie mir die Entscheidung ganz schwer machen”, erklärte Eichner.

„Wir haben einen sehr guten Torhüter verpflichtet, der in einem guten Alter ist”, sagte KSC-Sportchef Oliver Kreuzer, der sich auch beim Coach des österreichischen Nationalteams nach Kusters Qualitäten erkundigt hatte. Franco Foda hatte Kuster 2017 für die A-Mannschaft nominiert, nachdem der gebürtige Wiener bereits sechsmal in der U21 aufgelaufen war. Beim Stichwort Karlsruhe fällt Kuster, der ablösefrei wechselt, ein ehemaliger Vertreter seiner Zunft ein: „Es sind hier schon große Persönlichkeiten wie Oliver Kahn hervorgegangen.”

Goller lief schon einmal in der Champions League auf

Mit der Empfehlung von zehn Einsätzen in der hiesigen Bundesliga kommt Goller in den Wildpark. In Karlsruhe soll der gebürtige Reutlinger in der kommenden Spielzeit noch häufiger auf dem Feld stehen. „Ich möchte so viel wie möglich spielen”, ließ Goller via Vereinsmitteilung wissen. Der Neue bringt das mit, was Kreuzer und Eichner sich wünschen: mehr Tempo über außen. „Benjamin ist ein dynamischer, dribbelstarker Spieler, wir erwarten uns auf der rechten Außenbahn Einiges von ihm”, sagte Kreuzer: „Ich hatte ihn schon vor zwei Jahren auf dem Schirm, als er noch bei Schalke gespielt hat.”

Goller trug von 2016 bis 2019 das Trikot der Knappen, zunächst noch in der U19. Im Dezember 2018 durfte er bei S04 unter Trainer Domenico Tedesco dann sogar Champions-League-Luft schnuppern, ehe es ihn im Sommer 2019 nach Bremen zog. Stand jetzt wird er in einem Jahr an die Weser zurückkehren. „Auch Werder hält große Stücke auf ihn”, erklärte Kreuzer.

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