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Bewerbungsunterlagen eingeworfen

Timo Steinhilper besiegelt Kandidatur für das Amt des Knittlinger Bürgermeisters

Am Donnerstag besiegelte Timo Steinhilper (SPD), der Ortsvorsteher Freudensteins und Hohenklingens, mit dem Einwurf seiner Bewerbungsunterlagen in den Briefkasten des Rathauses seine Kandidatur um den Knittlinger Bürgermeistersessel.

Kandidatur besiegelt: Timo Steinhilper hat seine Bewerbungsunterlagen im Knittlinger Rathaus für das Amt des Bürgermeisters eingeworfen. Foto: Florian Ertl

Jetzt ist es also offiziell: Timo Steinhilper (SPD) kandidiert für das Knittlinger Bürgermeisteramt. Am Donnerstag besiegelte der Ortsvorsteher Freudensteins und Hohenklingens mit dem Einwurf seiner Bewerbungsunterlagen in den Briefkasten des Rathauses seine Kandidatur. „Dann lassen wir den Worten Taten folgen“, sagt Steinhilper, als er mit seiner Bewerbungsmappe an den Briefkasten tritt.

Nach der Kandidatur von Alexander Kozel (Grüne), dem überraschenden Rückzug von Amtsinhaber Heinz-Peter Hopp (parteilos) als Bürgermeister von Knittlingen und der zurückgezogenen Kandidatur des Ruiter Ortsvorstehers Aaron Treut (Die Aktiven) scheint es nun also auf einen Zweikampf zwischen Kozel und Steinhilper um das Knittlinger Rathaus herauszulaufen.

Zur Erinnerung: Bereits vor der Ankündigung von Amtsinhaber Hopp, aus persönlichen Gründen nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidieren zu wollen, hatte das Grünen-Parteimitglied Kozel als erster Kandidat bereits Mitte Juli seinen Hut in den Ring geworfen.

Es folgte kürzlich der Rückzug Hopps, der seit 24 Jahren die Geschicke der Stadt Knittlingen leitet. Auf diesen Paukenschlag hin, folgte die Ankündigung der Kandidaturen von Treut und Steinhilper. Während Treut bereits einen Tag nach der Verkündung seiner Kandidatur diese aus familiären Gründen wieder zurückzog, macht Steinhilper nun ernst.

„Ich rechne mir gute Chancen aus“, meint der Diplom-Verwaltungswirt. Als Ortsvorsteher von Freudenstadt und Hohenklingen sei er bereits in die Verwaltungsstruktur der Stadt integriert.

Zudem habe er als Stadtbauamtsleiter in Maulbronn entsprechende Erfahrungen in der täglichen Arbeit im Rathaus. „Seit zehn Jahren stehe ich an vorderster Front und bin mir den Herausforderungen absolut bewusst, die mit einem solchen Amt mit sich kommen“, so Steinhilper, der sich selbst als „kommunaler Praktiker“ bezeichnet.

Steinhilper arbeitet an seiner Kampagne für die Knittlinger Bürgermeisterwahl

Seit gut einer Woche arbeitet Steinhilper nun an seiner Wahlkampfkampagne. Bereits nächste Woche möchte er mit Hausbesuchen und dem Verteilen von Flyern beginnen. Er wolle den Bürgern seine Ziele als Bürgermeister so direkt wie möglich offenlegen. „Ich möchte mich unter anderem für Bildung und Betreuung einsetzen. Gerade im Hinblick auf Ganztagsbetreuung gibt es in den nächsten Jahren viel zu tun“, sagt Steinhilper.

Auch liege ihm die historischen Gebäude Knittlingens und Freudensteins, sowie ein breiteres Angebot an Veranstaltungsräumen in Knittlingen am Herzen. Des Weiteren wolle er den Zuzug nach Knittlingen mit modernen Neubaukonzepten fördern. Dabei gehe es aber zunehmend darum, das Bauen ökologischer und „gesünder“ zu gestalten.

„Ein gesunder Mix aus Einfamilien- und kleineren, mehrstöckigen Mietshäusern halte ich für notwendig“, meint Steinhilper, der als Bauamtsleiter bereits Erfahrung in diesem Bereich aufzuweisen hat. Er sehe den nächsten Wochen nun entspannt entgegen, teilt Steinhilper mit und ergänzt: „Ich freue mich auf das, was nun kommt.“

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