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Für Kinder in Belarus und Rumänien

111 Pakete für Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“

Sportgruppen aus Stein spenden zusammen mit Firmen für „Weihnachten im Schuhkarton“ - insgesamt 111 Kartons kamen so zusammen.

Wand aus Geschenken: Vor den 111 Paketen für „Weihnachten im Schuhkarton“ stehen Desiree Mack, Bianca Dicker und Nathalie Seitz (von links). Die Päckchen gehen nach Rumänien und Belarus. Foto: Bianca Dicker

Vom gemeinsamen Sporttreiben kann die Corona-Krise sie zwar abhalten. Aber nicht davon, etwas Gutes zu tun: Zusammen mit ihren beiden Fitnessgruppen und mit Unterstützung von lokalen Gewerbetreibenden hat Bianca Dicker 111 Pakete und zusätzlich 155 Euro für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gesammelt. „Wir haben uns überlegt: Was könnte man in dieser schwierigen Zeit Gutes tun?“, erzählt Dicker.

Da gibt es ganz viele Menschen, die ein großes Herz haben.
Bianca Dicker über ihre Sportgruppen

Ihre Tochter brachte sie auf die Idee für „Weihnachten im Schuhkarton“: Eine ihrer Freundinnen betreibt in diesem Jahr das erste Mal eine Annahmestelle für die Aktion – und bat Dickers Tochter um Hilfe. Die gab die Bitte an ihre Mutter weiter, die sofort an die Lauf- und an die Fitnessgruppe dachte, die sie beruflich betreut. „Da gibt es ganz viele Menschen, die ein großes Herz haben.“ 100 Pakete waren das Ziel.

„Ich wusste, dass wir das schaffen“, sagt die Initiatorin, die begeistert ist von dem Engagement ihrer Sportler: Einige haben selbst Gegenstände für die Kartons gekauft, einige haben Geld gespendet, einige haben bei Firmen in der Region nachgefragt. Zusammen kamen letztlich unzählige Spielzeug-Autos, Fußbälle, Kuscheltiere, Buntstifte, Gesellschaftsspiele, Malbücher, Trinkflaschen und Rucksäcke, Traubenzucker, zudem Hygieneartikel wie Pflaster, Zahnbürsten und Taschentücher.

„Ich bin absolut begeistert von den Firmen in der Gegend“, sagt Dicker: „Die Pakete sind randvoll.“ In jedem wurden Hygieneartikel, etwas zum Spielen, zum Basteln, zum Naschen und zum Anziehen zusammengestellt – alles neu und in bestem Zustand, versteht sich. „Es sollten Dinge sein, die man wirklich brauchen kann“, erklärt Dicker. Zusammen mit den Mitgliedern ihrer Fitness- und ihrer Laufgruppe hat sie die Kartons unter Einhaltung aller Corona-Regeln in mehreren Schichten gepackt.

Vor wenigen Tagen wurden die 111 Päckchen schließlich abgeholt. In großen Lastern machten sie sich anschließend auf den Weg nach Rumänien und nach Weißrussland, um dort Kindern und Jugendlichen zu Weihnachten eine Freude zu bereiten.

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