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Angst vor Ansteckung wächst

Leiterin einer Wössinger Kita wirft Politikern in Corona-Krise fehlendes Verantwortungsbewusstsein vor

Sie sorgen dafür, dass Eltern in Pandemiezeiten ungestört zur Arbeit gehen können. Aber im derzeitigen Lockdown Light wächst auch bei Kita-Erzieherinnen die Angst vor Ansteckung.

Kita-Alltag. Unter Corona-Bedingungen fällt dieser anders aus. Erzieherinnen wünschen sich mehr Unterstützung vom Land. Foto: Monika Skolimowska picture alliance/dpa

Wie Schulen sind auch Kitas während des jetzigen Teil-Lockdowns geöffnet. Was viele Eltern als Segen empfinden, sorgt bei anderen für Ängste – und für großen Informations- und Beratungsbedarf. Fast täglich werde sie mit Anfragen besorgter Eltern überflutet, berichtet Sabine Gemmel-Krauß aus Königsbach-Stein. Als Leiterin der Kita Moby Dick in Walzbachtal-Wössingen muss sie Entscheidungen für Kinder und deren Familien treffen. Und hat eine Fürsorgepflicht für ein 24-köpfiges Team.

„Wir fühlen uns von den politisch Verantwortlichen im Stich gelassen“, sagt Gemmel-Krauß, die überzeugt ist im Sinne vieler Kolleginnen zu sprechen. Den Kita-Alltag meistere man mit unzähligen, penibel ausgeklügelten Hygienekonzepten und Stoßlüften. Eltern trügen durchweg Masken beim Bringen und Abholen. Bislang sei man von Corona verschont geblieben, erklärt die Leiterin.

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