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Preise ab 3.500 Euro

Ausbau des Wildparkstadions: Im neuen VIP-Bereich des KSC gibt es Bier und Champagner satt

Ab Mai sollen die Hospitality-Welten im Wildparkstadion zur Verfügung stehen. Bis dahin will der KSC 2.000 Plätze vermarkten. Die Preispalette dafür beginnt bei 3.500 Euro.

Neue Loge KSC Wildparkstadion
Gute Aussicht: So soll eine KSC-Loge im Wildparkstadion künftig aussehen. Foto: Tanja Starck

Keine Frage, hier, in einer der Logen im neuen BBBank Wildpark, dürfte sich Fußball im wahrsten Sinne des Wortes genießen lassen. Und zwar unabhängig davon, wie „genussreich“ oder eben auch nicht sich der Kick unten auf dem Rasen gestaltet.

Das Motto hierbei: „Fußball.Kulinarik.Erleben“. Dies jedenfalls versprechen die KSC-Verantwortlichen. Ort des neuen VIP-Bereichs im Wildpark ist die Westtribüne.

Wer das nötige Kleingeld und etwas mehr hat, kann einen der 1.400 Sitze im Business-Bereich für eine Saison erwerben. Wer, auch räumlich gesehen, höher hinaus möchte, darf sich eine komplette Loge für fünf Jahre mieten und sie das ganze Jahr, auch außerhalb der Spiele, nutzen.

2.000 Plätze sollen bald zur Verfügung stehen

Nachdem zunächst den Bestandskunden des KSC entsprechende Angebote unterbreitet worden waren, öffnet ab sofort der KSC-VIP-Markt seine Pforten.

„Ab jetzt können neue Partner sowohl für Business-Seats als auch für Logen ihre Buchungen vornehmen oder ihre Anfragen dafür an den KSC stellen“, kündigte der Geschäftsführer des Vereins, Michael Becker, bei einer Presserunde im Wildpark an.

Ob der KSC gleich im ersten Jahr – etwa ab Mai 2023 sollen die sogenannten Hospitality-Welten komplett zur Verfügung stehen – dann alle 2.000 Plätze vermarkten kann, bleibt abzuwarten.

Gleichwohl scheint die Vermarktungsphase richtig an Geschwindigkeit aufzunehmen. Bisher haben sich laut Becker Bestandspartner über die Hälfte der 43 Logen reservieren lassen. Hinzu kämen Reservierungen im dreistelligen Bereich für Business-Seats.

Loge oder Lounge? Viele Begriffe können verwirren

Was etwas verwirren mag, ist die Vielzahl an Begriffen wie Loge, Lounge, Business-Seats oder Hospitality-Welten (Hospitality bedeutet Gastfreundschaft).

Loge dürfe klar sein, ebenso das mit den Seats, nichts anderes als reservierte Sitze mit einigem logistischen und schmackhaften Beiwerk. Übrigens: Business-Seats können ebenso – zum Beispiel als Geschenk – für nur ein Spiel geordert werden.

Die jeweiligen Plätze lassen sich für eine der fünf Hospitality-Welten buchen, nachfolgend aufgeführt nach ihrer Wertigkeit und nach ihrem Preis pro Sitz.

Der Fächerstadt-Treff, der Green Place, der Wildpark-Club, die Premium Lounge und die Executive Lounge. Um es pointierter zu sagen: Die Angebote reichen von der Schweinshaxe bis zur Gourmet-Küche, vom Bier bis zum Champagner.

Klar, das kostet. Die Preispalette für einen VIP-Saisonplatz bewegt sich zwischen etwa 3.500 Euro und 10.500 Euro und etwas mehr. „Bei den Einstiegspreisen liegen wir im vergleichbaren Durchschnitt mit anderen Vereinen“, sagt Christian Jäger, Interimsleiter B2B des KSC.

Nach oben freilich setzt der KSC Maßstäbe. Dies tat gegenüber den BNN vor einigen Wochen ein Branchenkenner, der anonym bleiben möchte, kund.

KSC hofft auf deutliches Plus

Dem hält Becker entgegen, dass es solch ein Catering-Konzept, wie künftig beim KSC angeboten, deutschlandweit nicht gebe. Als Caterer gewann der KSC die Traube Tonbach.

Unter dem Leitsatz „Wildpark Taste – Made by Traube Tonbach“ soll annähernd alles am Spieltag frisch zubereitet werden. „300 Servicekräfte und Küchenpersonal kümmern sich um die Gäste“, so Becker und Jäger.

Wirtschaftlich gesehen setzt – und hofft – der KSC auf eine üppige Auslastung seiner VIP-Angebote. Becker geht bei voller Auslastung von Umsatzsteigerungen im VIP-Bereich von bisher zwei Millionen Euro auf dann circa acht Millionen pro Saison aus.

Für die KSC-Verantwortlichen dringend benötigte Gelder, um im Profifußballgeschäft konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben. Dafür muss vorab aber Geld in die Hand genommen werden. In den Ausbau seiner Hospitality-Welten investiert der KSC an die zehn Millionen Euro.

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