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Mehr Alternativen in der Abwehr

KSC-Coach Eichner warnt vor Nürnberg: „Wir müssen extrem wachsam sein“

Der in diesem Jahr weiterhin ungeschlagene KSC kann an diesem Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg seine Erfolgsserie ausbauen. Doch auf die leichte Schulter sollte der Gast auf keinen Fall genommen werden.

KSC-Linksverteidiger Philip Heise ist nach überstandener Verletzung wieder ein Kandidat für die Startformaion. Foto: Marvin Ibo Güngör GES/Marvin Ibo Güngör

Auch wenn der Karlsruher SC an diesem Sonntag (Anpfiff 13.30 Uhr) als Favorit in das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg geht, so warnt Cheftrainer Christian Eichner davor, das Duell gegen den Tabellen-14. auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir nehmen den Gegner so, wie jeden anderen auch: mit dem größtmöglichen Respekt.“

Zwar habe seine Mannschaft in den letzten Wochen viel dazugelernt und einen großen Entwicklungsschritt gemacht, dennoch warnt Eichner vor dem 22. Spieltag: „Wir müssen extrem wachsam sein beim Umschaltspiel nach hinten und extrem wachsam, um leichte Ballverluste zu verhindern. Wir müssen einfach sauber agieren“, so der 38-jährige am Freitag auf der Spieltags-Pressekonferenz.

Der KSC-Coach schätzt den Club deutlich höher ein, als es die aktuelle Tabellensituation vermuten lasse. „Der Gegner hat die Qualität, um Spiele auf seine Seite zu ziehen.“ Top-Torjäger der Gäste ist Manuel Schäffler mit acht Treffern, Mittelstürmer Felix Lohkemper glänzte neben vier Toren vor allem mit fünf Vorlagen.

Dazu kommt, dass Nürnberg mit Johannes Geis einen Akteur im Kader hat, der immer wieder für Gefahr bei Standard-Situationen sorgen kann.

Entsprechend wichtig sei es, ähnlich engagiert aufzutreten, wie in der zweiten Halbzeit gegen den SV Sandhausen. Hier drehte der KSC einen 0:2-Pausenrückstand zu einem 3:2-Auswärtserfolg. „Die Mannschaft weiß, dass sie jederzeit dem Spiel eine Änderung geben kann“, erläutert Eichner die aktuelle Stärke seiner auf dem fünften Platz liegenden Truppe, die seit acht Spielen ungeschlagen ist.

Wimmer oder Heise - Qual der Wahl beim Linksverteidiger

Dazu kann der Cheftrainer an diesem Wochenende wieder auf Philip Heise zurückgreifen, der seine Oberschenkelverletzung auskuriert hat. Ob er oder Winter-Neuzugang Kevin Wimmer auf der linken Abwehrseite verteidigen wird, ließ Eichner aber noch offen.

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„Ich weiß, dass ich mich am Sonntag nur richtig entscheiden kann“, weiß der Coach um die Stärken von beiden Akteuren.

Auch Sebastian Jung ist nach langer Verletzungspause wieder zurück bei der Mannschaft. Tim Breithaupt musste nach neuerlichen Problemen am Sprunggelenk am Donnerstag dagegen wieder kürzer treten.

Er ist damit ebenso keine Alternative für den Kader wie die verletzten Dirk Carlson und Janis Hanek sowie der weiterhin kranke Dominik Kother.

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