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Uni-Klinik Ulm federführend

Coronavirus bei Kindern: Weitere Studie in Baden-Württemberg startet

Am Universitätsklinikum Ulm startet dieser Tage ein Projekt, in dem spezifische Reaktionen von Kindern auf das Coronavirus erforscht werden soll. Mit ersten Ergebnissen wird in frühestens zwei bis drei Monaten gerechnet.

Untersuchungen zum Coronavirus. Foto: Christophe Gateau/dpa/Archivbild

Inwieweit reagieren Kinder und Jugendliche anders auf das Coronavirus als Erwachsene? In einer Folgestudie wollen Forscher aus Baden-Württemberg unter anderem untersuchen, ob und wie viele Jungen und Mädchen Antikörper gegen das Virus gebildet haben – und wie es sich im Vergleich mit Erwachsenen im selben Haushalt verhält.

Frühere Studie zeigte: Kinder seltener infiziert als Eltern

Auch die Immunreaktion der Kinder soll beleuchtet werden, wie das Universitätsklinikum Ulm zum Start des Projekts am Montag mitteilte. An der Studie sind außer dem die Universitätskliniken Tübingen, Heidelberg und Freiburg beteiligt.

Mit ersten Ergebnissen wird erst in drei bis vier Monaten gerechnet. Bereits im April und Mai hatten die vier Kliniken im Auftrag des Landes die Rolle von Kindern bei der Ausbreitung des Virus untersucht. Dabei zeigte sich, dass Kinder sich seltener mit dem Coronavirus infizieren als ihre Eltern.

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